Die Trennung wird laut seinem Agenten als "einvernehmliche Entscheidung" bezeichnet. Grund war offenbar, dass Gardner-Johnson nach einem Neuzugang auf seiner Position keine realistische Chance auf Spielzeit mehr hatte.
Kurze und unerwartete Episode in Baltimore
Gardner-Johnson war am 7. Oktober von den Ravens unter Vertrag genommen worden, um die Secondary zu verstärken. Nur wenige Tage später holte das Team jedoch Alohi Gilman von den Los Angeles Chargers - und dieser wurde sofort als Starter eingesetzt.
Gardner-Johnson blieb hingegen im Practice Squad und wurde nie in den aktiven Kader befördert. Nach dem Spiel gegen die Rams zog die Vereinsführung die Konsequenzen und löste den Vertrag wieder auf.
"Einvernehmliche Entscheidung"
Sein Agent Kevin Conner erklärte, dass die Trennung auf gegenseitigem Einverständnis beruhte. "Nachdem die Ravens einen weiteren Safety verpflichtet hatten, suchten wir nach einem klareren Weg, eingesetzt zu werden", sagte Conner.
Gardner-Johnson selbst äußerte sich in den sozialen Medien dankbar über seine bisherigen Stationen: "Ich möchte mich bei allen Teams, Trainern, Mitspielern und Unterstützern bedanken. Jede Erfahrung hat mir geholfen, als Spieler und Mensch zu wachsen. Ich bin dankbar für jede Chance und Erinnerung."
Zweite Entlassung in einer turbulenten Saison
Für Gardner-Johnson ist es bereits die zweite Trennung innerhalb weniger Wochen. Zuvor hatten die Houston Texans ihn nach nur drei Spielen freigestellt. Dort war es laut Berichten hinter den Kulissen zu Spannungen gekommen, unter anderem wegen Unzufriedenheit über seine Rolle und Kritik am Team.
In seiner bisherigen NFL-Karriere hat der Defensive Back 18 Interceptions, 51 abgewehrte Pässe und 319 Tackles verzeichnet.