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Rodgers überholt Big Ben: Historischer Sprung in die NFL-Annalen

kicker

Aaron Rodgers hat sich in seiner Karriere schon mehrfach in die Geschichtsbücher der NFL eingetragen und am Donnerstagabend kam ein weiteres Kapitel hinzu. Beim 31:33 gegen die Cincinnati Bengals überholte der 41-Jährige mit einem 15-Yard-Pass auf Jaylen Warren Steelers-Legende Ben Roethlisberger und rückte auf Platz fünf der ewigen Passing-Yards-Liste vor. Damit steht Rodgers nun sowohl bei Passing Yards als auch bei Touchdowns unter den besten fünf Quarterbacks der NFL-Geschichte.

Späte Blüte in Pittsburgh

Nach einer schwierigen Saison 2024 bei den New York Jets erlebt Rodgers in Pittsburgh seinen zweiten Frühling. Der viermalige MVP führte die Steelers zu einem 4-1-Start, bevor es zum Division-Duell mit den Bengals kam. Während Pittsburgh in der Vorsaison noch mit Russell Wilson und Justin Fields experimentierte, entschied sich das Team in der Offseason für einen radikalen Neuanfang und für Rodgers.

Selbst der Trade von Top-Receiver George Pickens zu den Dallas Cowboys konnte den offensiven Aufschwung nicht stoppen. "Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich entschieden habe, 2025 noch einmal zu spielen", sagte Rodgers vor einigen Wochen. "Aber die Dinge laufen besser, als wir alle erwartet haben."

Historischer Sprung in die Top 5

Beim Thursday Night Football schrieb neben Ja'Marr Chase auch Rodgers Geschichte: Mit nun 64.222 Passing Yards liegt er in der ewigen Bestenliste vor Roethlisberger und direkt hinter Tom Brady, Drew Brees, Peyton Manning und Brett Favre.

Zudem belegt er mit 513 Karriere-Touchdowns Rang vier hinter Manning, Brees und Brady - eine Kategorie, die seine außergewöhnliche Konstanz unterstreicht. "Das bedeutet vor allem, dass ich einfach sehr lange spiele", kommentierte Rodgers trocken. "Ich bin mit Quarterbacks wie Brett Favre und den Niners-Helden aufgewachsen - es ist schön, in einem Atemzug mit diesen Namen genannt zu werden."

Hoffnung auf ein letztes großes Kapitel

Nach seiner Achillessehnenverletzung vor zwei Jahren und einer wechselhaften Zeit in New York zeigt Rodgers wieder die alte Klasse. 2024 beendete er die Saison mit 3897 Yards, 28 Touchdowns und elf Interceptions - Werte, an die er nun nahtlos anknüpft.

Mit Blick auf die aktuelle AFC North, in der die Ravens, Bengals und Browns allesamt schwächelten, haben sich Rodgers und die Steelers früh abgesetzt. Für Fans in Pittsburgh wächst damit die Hoffnung auf eine späte Erfolgsstory. Denn eines steht fest: Statistiken waren nie Rodgers’ Problem - der Traum vom zweiten Super-Bowl-Ring aber bleibt sein großes Ziel.