Wie aus Teamkreisen bestätigt wurde, hat sich bei Chris Olave ein Blutgerinnsel in einer Lunge gebildet. Der 25-Jährige wurde umgehend medizinisch betreut und wird das Saisonfinale gegen die Atlanta Falcons verpassen. Nach aktuellem Stand rechnen die Saints jedoch mit einer vollständigen Genesung innerhalb der kommenden Wochen.
Gesundheit vor Football
Olave war zunächst mit einer nicht näher definierten Erkrankung im Injury Report gelistet, nachdem er das Training am Mittwoch verpasst hatte. Weitere Untersuchungen führten schließlich zur Diagnose. Laut Klubangaben besteht keine Vorgeschichte mit Blutgerinnseln, und Olave soll pünktlich zum Start des Offseason-Programms im April wieder einsatzfähig sein. Der Receiver selbst meldete sich am Donnerstag via Instagram aus dem Krankenhaus zu Wort und zeigte sich gefasst und dankbar. Er bat ausdrücklich nicht um Mitleid, sondern um Gebete - ein Statement, das gut zu seiner Saison passt, die von Durchhaltevermögen geprägt war.
Sportlich ist der Ausfall schmerzhaft: Olave beendet seine vierte NFL-Saison mit Karrierebestwerten von 1163 Receiving Yards und neun Touchdowns. Trotz wiederkehrender Rückenprobleme und der Vorgeschichte mit Gehirnerschütterungen spielte er sich zur klaren Nummer eins im Passspiel der Saints. Noch im Vorjahr hatte Olave offen darüber gesprochen, zeitweise sogar über ein Karriereende nachgedacht zu haben. Head Coach Kellen Moore und Offensive Coordinator Doug Nussmeier betonten übereinstimmend, dass in diesem Moment allein die Gesundheit des Spielers zähle. Der Football trete in den Hintergrund - auch wenn man Olave gern auf dem Feld gesehen hätte.
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