Für Quarterback Jayden Daniels wird das Auswärtsspiel in Dallas zur echten Bewährungsprobe. Neben Samuel fehlen erneut Terry McLaurin und Noah Brown. Brown wurde bereits zu Wochenbeginn auf die Injured-Reserve-Liste gesetzt. Damit gehen die Commanders offensiv stark geschwächt in das Duell mit den Cowboys.
Offensive Sorgen bei Washington
Samuel, der das Team mit 34 Receptions für 315 Yards und drei Touchdowns anführt, kämpft seit zwei Wochen mit seiner Fersenverletzung. Nun müssen unerfahrene Receiver einspringen. Zum Einsatz kommen Luke McCaffrey, der in seinem zweiten NFL-Jahr steht, Rookie Jaylin Lane sowie Chris Moore.
Immerhin gibt es auch gute Nachrichten: Right Guard Sam Cosmi wurde nach seinem Kreuzbandriss von der PUP-Liste aktiviert und steht dem Team wieder zur Verfügung. Cosmi hatte sich im Playoff-Spiel gegen Detroit im Januar das Kreuzband gerissen und gilt als wichtiger Stabilisator und einer der besten Spieler in der Offensive Line.
Fokus auf das Laufspiel
Da das Receiving-Corps stark ausgedünnt ist, dürfte Rookie Running Back Jacory Croskey-Merritt eine zentrale Rolle übernehmen - vor allem gegen die Cowboys-Defense, die aktuell im Schnitt 4,7 Yards pro Lauf zulässt.
Positiv für die Commanders: Die Defense der Cowboys zählt bisher zu den schwächsten der Liga. Kein Team lässt mehr Passing Yards pro Versuch zu, und in den ersten sechs Spielen kassierte Dallas im Schnitt über 30 Punkte pro Partie - nur die Ravens sind in dieser Kategorie schlechter. Außerdem fehlt den Cowboys Starting Cornerback Trevon Diggs mit einer Gehirnerschütterung.
Mit dem Ausfall von Deebo Samuel und den Verletzungen der beiden anderen Top-Receiver gehen die Commanders geschwächt in das Spiel gegen die Cowboys. Das Gute für Head Coach Dan Quinn: Die Cowboys-Defense ist anfällig - somit besteht trotz der Ausfälle die Chance, über das Laufspiel und durch die Luft konstant Punkte zu erzielen.