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Nach Kritik: Sirianni verteidigt Tush Push

kicker

Im Super-Bowl-Rematch setzten sich die Eagles am Sonntagabend mit 27:20 bei den Chiefs durch - auch dank mehrerer erfolgreicher QB-Sneaks mit Jalen Hurts. Doch TV-Bilder vom Spiel sorgten im Anschluss für neue Diskussionen. Auf Social Media verbreiteten sich Clips, die nahelegten, dass mehrere O-Liner der Eagles vor dem Snap zu früh in Bewegung waren - ohne dass Schiedsrichter einschritten.

Debatte bleibt bestehen - Sirianni nimmt Stellung

"Der eine Clip, den ich gesehen habe, war so stark verlangsamt, dass man es mit bloßem Auge kaum erkennen kann", sagte Sirianni. "Natürlich wissen wir, dass wir bei diesem Play perfekt sein müssen - und wir arbeiten auch weiter daran, perfekt zu sein. Aber vieles sieht in Zeitlupe anders aus. Auch die Defense macht Dinge, die live nicht immer sofort erkennbar sind."

Der Tush Push - bei dem Quarterback Jalen Hurts mit Schubhilfe seiner Mitspieler kurze Distanzen überbrückt - war im Frühjahr als heißer Kandidat für ein Verbot gehandelt worden. Am Ende sprach sich jedoch eine Mehrheit der Liga dafür aus, den Spielzug legal zu lassen. Seitdem gilt er als Markenzeichen der Eagles-Offense und sorgt bei ihren Gegnern regelmäßig für Ärger.

Sirianni zeigte sich überzeugt, dass sein Team den Spielzug auch weiterhin erfolgreich nutzen wird: "Ich habe keinen Zweifel, dass wir die richtigen Jungs haben, um das sauber umzusetzen." Schon am Sonntag bei den Los Angeles Rams könnten die Eagles den nächsten Tush Push aufs Feld bringen - und die Debatte weiter befeuern.