Mit acht Catches für 123 Yards und einem Touchdown gegen Houston setzte Smith-Njigba seine beeindruckende Saison fort. Zum dritten Mal in Folge übertraf der 23-Jährige die 100-Yard-Marke und erzielte dabei jeweils mindestens einen Touchdown - ein Kunststück, das in der Geschichte der Seahawks zuvor noch keinem Receiver gelungen war. Laut ESPN-Insider Adam Schefter ist es die längste derartige Serie der Franchise-Geschichte.
Auf Rekordkurs Richtung Calvin Johnson
Nach sieben Spielen führt Smith-Njigba die NFL mit 819 Receiving Yards an - mehr als jeder andere Spieler in dieser Saison. Was diese Zahl noch beeindruckender macht: Kein weiterer Receiver hat bislang überhaupt die 700-Yard-Marke überschritten. Damit liegt der ehemalige Erstrundenpick auf Kurs, unglaubliche 1989 Yards zu erreichen - ein Wert, der den Allzeitrekord von Detroits legendärem Calvin Johnson (1964 Yards, 2012) übertreffen würde.
Seit dem Abgang von DK Metcalf nach Pittsburgh hat Smith-Njigba die klare Führungsrolle im Passspiel der Seahawks übernommen. Mit einem Target Share von 37 Prozent ist er laut Daten von TruMedia sogar der am häufigsten angeworfene Receiver der gesamten NFL - vor Puka Nacua, Ja’Marr Chase und Amon-Ra St. Brown. Insgesamt hat er bisher 46 Prozent aller Receiving Yards der Seahawks erzielt, ebenfalls Ligabestwert.
Chemie mit Darnold als Schlüssel
Großen Anteil an Smith-Njigbas Erfolg hat auch Quarterback Sam Darnold, der sich schnell mit seinem neuen Top-Receiver eingespielt hat. Die Verbindung zwischen beiden sorgt nicht nur für individuelle Bestleistungen, sondern auch für Siege. Seattle steht nach sieben Wochen mit 5:2 in Reichweite der Playoffs.