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Spannungen bei den 49ers: Shanahan und Jennings geraten aneinander

kicker

Bei den San Francisco 49ers läuft es derzeit alles andere als rund. Nach dem 19:30 gegen die Tampa Bay Buccaneers sorgte nicht nur die zweite Saisonniederlage für Gesprächsstoff, sondern auch ein hitziges Wortgefecht an der Seitenlinie: Wide Receiver Jauan Jennings und Head Coach Kyle Shanahan gerieten kurz vor der Halbzeitpause aneinander.

Nach der Niederlage gegen Tampa Bay erklärt Shanahan den hitzigen Austausch und spielt die Auseinandersetzung herunter, doch die Situation zeigt den Druck im verletzungsgeplagten Team.

Emotionen kochen über

TV-Kameras zeigten, wie Jennings lautstark seine Unzufriedenheit äußerte, während Shanahan mit verdecktem Mund auf ihn einredete. Sicherheitsmitarbeiter Mike Anderson und Wide Receiver Coach Leonard Hankerson mussten eingreifen, um die Situation zu beruhigen. Nach dem Spiel blieb Jennings wortkarg: "Frag ihn," antwortete der 28-Jährige knapp auf die Frage nach dem Streit.

Shanahan hingegen bemühte sich um Deeskalation: "Es war nur ein intensives, wettbewerbsorientiertes Gespräch zwischen zwei Leuten am Ende des zweiten Viertels. Wir sind gut." Am Montag erklärte Shanahan den Vorfall noch einmal ausführlicher: "In einem intensiven Spiel können zwei Menschen, die sich gut kennen und beide sehr ehrgeizig sind, hitzige Gespräche führen. Das war nichts Außergewöhnliches."

Jennings kämpft mit Verletzungen und Frust

Jennings steht sinnbildlich für die schwierige Situation des Teams. Der Receiver spielte trotz fünf gebrochener Rippen, zweier Knöchelverletzungen und Schulterproblemen. Gegen Tampa kam er nur auf einen Catch für sieben Yards und kassierte zudem zwei Strafen. "Jauan ist sehr emotional, und genau das macht ihn zu einem großartigen Spieler", sagte Shanahan. "Er hat sich durchgebissen, um überhaupt zu spielen. Ich hoffe, er kann bald wieder richtig fit werden."

In der laufenden Saison steht Jennings bei zehn Receptions, 136 Yards und einem Touchdown. Sein Vertrag läuft nach dieser Spielzeit aus, nachdem er 2024 eine zweijährige Verlängerung über 15,4 Millionen Dollar unterschrieben hatte. Bereits im Sommer hatte er einen Trade gefordert, ehe beide Seiten den Konflikt beilegten.