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Spannungen bei den Jets: Garrett Wilson kritisiert Gameplan

kicker

"Ich war enttäuscht vom Plan"

Nach dem Spiel zeigte sich Wilson noch immer sichtlich frustriert über den Ablauf der letzten Spielminuten vor der Halbzeit. Er erklärte, er habe zunächst gar nicht genau verstanden, was der Plan gewesen sei, und sei dann enttäuscht gewesen, als klar wurde, dass das Team die Zeit einfach auslaufen ließ. Wilson sagte sinngemäß, er habe geglaubt, die Jets wollten "nach dem erfolgreichen Fake-Punt noch einmal angreifen und etwas riskieren".

Stattdessen sei man plötzlich an einem vierten Versuch gestanden, und das Team habe sich entschieden, nichts mehr zu unternehmen. Rückblickend könne er verstehen, warum sich die Coaches so entschieden hätten, "aber in dem Moment", so Wilson, "war ich einfach nur enttäuscht".

Glenn verteidigt sein Vorgehen

Head Coach Aaron Glenn nahm den Vorfall nach der Partie gelassen und verteidigte die Entscheidung, das Risiko zu vermeiden. Er erklärte, dass man in der Situation gar nicht sicher gewesen sei, ob man den First Down tatsächlich erreicht habe.

Ein Schiedsrichter habe Ja gesagt, der andere Nein, und in dieser Unsicherheit habe er kein Risiko eingehen wollen. "Ich werde in so einer Situation nicht versuchen, noch schnell einen Spielzug zu starten und damit der gegnerischen Mannschaft die Chance geben, vor der Pause ein Field Goal zu erzielen", erklärte Glenn.

Gleichzeitig zeigte der Coach Verständnis für seinen jungen Receiver. Es sei völlig normal, dass ein Spieler wie Wilson in solchen Momenten frustriert reagiere. Glenn sagte sinngemäß, jeder wäre wütend, "wenn es offensiv nicht läuft". Wilson sei "ein hochkompetitiver Mensch", der einfach gewinnen wolle - und das respektiere er.