Die Steelers-Defense gehört nach den ersten beiden Wochen zu den schwächsten Einheiten der Liga. Das Team erlaubt die fünftmeisten Rushing Yards pro Spiel, den zweithöchsten Wert an Passing Yards pro Versuch und führt die NFL in der Quote verpasster Tackles an. Besonders die Passverteidigung steht dabei im Fokus: Schon beim knappen Sieg gegen die New York Jets und nun erneut bei der Niederlage gegen die Seahawks wurden nahezu identische Konzepte zum Verhängnis.
Wiederholte Fehler sorgen für Frust
In beiden Partien wurden die Steelers in einer Cover-1-Formation mit doppelten Crossing-Routen attackiert. Sowohl Justin Fields als auch Sam Darnold nutzten die entstandenen Lücken für einfache Touchdowns. "Nicht so einen Mist spielen", polterte Austin auf die Frage, wie man solche Fehler künftig vermeiden könne. "Das war verdammt schlecht." Dass das Team genau diese Spielsituation bereits im Training durchgesprochen hatte, macht den Defensive Coordinator zusätzlich wütend.
Leicht wird es für Pittsburgh nicht, denn am Sonntag wartet mit den New England Patriots die nächste Herausforderung. Quarterback Drake Maye führte sein Team bislang auf Platz acht im ligaweiten Pass-EPA-Ranking und könnte die anfällige Secondary der Steelers weiter vor Probleme stellen.