In den ersten fünf Wochen hatte die Jets-Defense in jeder Partie mindestens 27 Punkte kassiert, dreimal sogar mindestens 30. Es folgte eine Krisensitzung, die das Team wieder auf einen Nenner bringen sollte - Seither hat sich das Bild tatsächlich komplett gewandelt: Sowohl beim 11:13 in London gegen die Broncos in Week 6 als auch beim 6:13 gegen Carolina am vergangenen siebten Spieltag ließ New York jeweils nur einen Touchdown zu.
Besonders auffällig: Gegen die Panthers stoppte das Team mehrere Drives früh und zwang den Gegner zu sechs Punts. Zudem gelang der Defense im London-Spiel erstmals in dieser Saison ein forcierter Fumble, ein weiteres Zeichen für den Aufschwung.
Starke Run Defense und Disziplin als Schlüssel
Gegen Carolina, das zuvor zwei Spiele in Folge über 200 Rushing Yards erzielt hatte, hielt die Jets-Front die Panthers bei 125 Lauf-Yards - und stoppte Running Back Rico Dowdle bei unter 100 Scrimmage Yards. Auch Chuba Hubbard, der nach Verletzung zurückkehrte, konnte kaum Akzente setzen.
Cornerback Brandon Stephens überzeugte mit zwei Pass Breakups, während Jowon Briggs und Jamien Sherwood je einen Sack beisteuerten. "Unsere Jungs waren in den richtigen Positionen und haben es dem Quarterback schwer gemacht", sagte Stephens nach der Partie. "Im Laufspiel haben wir einen richtig guten Job gemacht."
Quarterback-Frage bleibt offen
Während die Defense Stabilität gefunden hat, bleibt die Offense aktuell das größte Problem. Justin Fields wurde zur Halbzeit auf der Bank gelassen, Tyrod Taylor übernahm - konnte aber ebenfalls keine Punkte liefern. Head Coach Aaron Glenn erklärte laut ESPN-Reporter Rich Cimini, dass noch nicht feststehe, wer in Week 8 starten wird: "Wir haben uns noch nicht entschieden."
Die Jets stehen nach sieben Spielen weiter ohne Sieg, doch die Defense zeigt deutliche Fortschritte. Sollten sich die Offensivprobleme lösen, könnte New York den Negativtrend bald stoppen. In Week 8 trifft das Team auf die taumelnden Cincinnati Bengals um Veteran Joe Flacco.