Der 42-Jährige bestätigte am Montag, dass er weiterhin die Spielzüge der Offensive selbst ansagen wird, obwohl Cincinnati in den vergangenen drei Wochen jeweils nur drei Punkte in den ersten drei Vierteln erzielte. "Ich fühle mich in dieser Rolle sehr wohl", sagte Taylor laut ESPN. "Es ist eine berechtigte Frage - wir haben in drei Spielen jeweils nur drei Punkte in der ersten Halbzeit erzielt. Ich verstehe das vollkommen. Aber im Moment bleibt alles beim Alten."
Quarterback-Frage weiter offen
Seit dem Ausfall von Quarterback Joe Burrow in Woche 2 läuft offensiv kaum etwas zusammen. Ersatzmann Jake Browning hat die letzten drei Partien gestartet, doch die Bengals-Offense zeigte dabei ihre schwächste Phase seit Taylors Amtsantritt 2019. Beim 24:37 gegen Detroit lag Cincinnati zeitweise mit 3:28 zurück, ehe späte Touchdowns das Ergebnis etwas freundlicher gestalteten.
Ob Browning auch in Woche 6 gegen die Green Bay Packers starten wird, ist offen. Taylor kündigte an, die Quarterback-Situation im Laufe der Woche neu zu bewerten. Neben Browning stehen Brett Rypien, Mike White und Sean Clifford als Alternativen im Kader.
Offensive im Tief
Cincinnati belegt ligaweit hintere Plätze in fast allen Offensiv-Statistiken: Platz 30 bei Punkten pro Drive, Platz 31 bei Yards pro Spielzug und Platz 28 bei erzielten Punkten. Dennoch will Taylor vorerst nicht aufgeben: "Wir müssen mehr Gelegenheiten für unsere Playmaker schaffen, den Ball zu bekommen, und Wege finden, sie leichter in Szene zu setzen. Wir waren einfach nicht produktiv genug. Mir geht es nicht um Statistiken - mir geht es um Siege."
Offensive Coordinator Dan Pitcher stellte sich ebenfalls vor seinen Quarterback, betonte aber, dass die Probleme tiefer liegen: "Natürlich müssen die Plays besser ausgeführt werden, das weiß auch Jake. Aber insgesamt müssen wir als gesamte Offense besser Football spielen."