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"Tush Push" sorgt für Diskussionen: Travis Kelce nimmt Stellung

kicker

Der "Tush Push", bei dem der Quarterback von seinen Mitspielern von hinten über die Linie gedrückt wird, sorgt seit Monaten für hitzige Debatten. Kritiker halten ihn für unfair oder regelwidrig, Befürworter sehen darin schlicht kluges Ausnutzen des Regelwerks. Travis und sein Bruder Jason Kelce, ehemaliger Center der Eagles, nahmen nun ausführlich Stellung zur Kontroverse.

Niederlage nicht am "Tush Push" festzumachen

Für Travis Kelce steht fest: An diesem Spielzug lag es nicht. "Das war nicht der Grund, warum wir verloren haben", stellte er klar. Entscheidend seien vielmehr eigene Schwächen der Chiefs über den gesamten Spielverlauf gewesen.

Besonders hitzig wird die Debatte, wenn es um mögliche Regelverstöße wie falsche Snaps oder verfrühte Bewegungen an der Line of Scrimmage geht. Jason Kelce betonte jedoch, dass ein mögliches Verbot des Pushens diese Probleme nicht lösen würde: "Selbst wenn man den Tush Push verbieten würde, wären die eigentlichen Kritikpunkte noch da." Vielmehr liege es an den Schiedsrichtern, konsequent durchzugreifen.

Wahrnehmung wichtiger als Fakten?

Travis Kelce stört vor allem die öffentliche Wahrnehmung: Viele Gegner des Spielzugs könnten gar nicht genau begründen, was sie daran so problematisch finden. "Die Leute sind einfach dagegen, ohne wirklich zu wissen, warum", sagte er.

Für ihn steht fest: Wer den "Tush Push" kritisiert, sollte sich eher auf tatsächliche Regelverstöße konzentrieren als auf den Spielzug an sich.