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Warum Colts-Ownerin mit Headset an der Sideline stand

kicker

Hinter der ungewöhnlichen Geste verbirgt sich ein klarer Plan: Irsay-Gordon nutzt das Headset, um zu lernen, zu verstehen und vor allem, um ihre Entscheidungen als oberste Leiterin des Teams besser fundieren zu können.

Vom Familiendach zur Sideline-Analystin

Als Teil der neuen Führungsriege, zu der auch ihre Schwestern Casey Foyt und Kalen Jackson gehören, hat Irsay-Gordon schon früh die Colts-Organisation kennengelernt.

Seit sie 2025 offiziell CEO und Mitinhaberin ist, bringt sie sich ungewöhnlich nah ans Spielgeschehen, indem sie während der Partie einfach zuhört. Nicht für Kontrollzwang, sondern aus echter Lernbereitschaft.

Lernen durch Zuhören statt durch Micromanagement

Irsay-Gordon erklärt den Hintergrund ihrer Beobachtungsarbeit so: Zum einen will sie erkennen, ob Coaches ihre Fachkompetenz glaubhaft vertreten können, so wörtlich: "is this person full of BS?".

Zum anderen nutzt sie das Headset, um technische Details zu verstehen, etwa wenn ein Route-Fehler gar nicht auf die Athletin zurückzuführen ist, sondern auf eine falsche Spielanweisung

Vom Trainerstab geschätzt - nicht gefürchtet

Die Reaktionen aus dem Team spiegeln den positiven Effekt wider: Head Coach Shane Steichen begrüßt ihr Engagement ausdrücklich und betont, dass sie sowohl in offensive als auch in defensive Belange intensiv eingebunden sei. Offensivkoordinator Jim Bob Cooter hebt hervor, dass ihre Präsenz in Meetings bereichernd wirke, sie höre zu, lerne mit und bringe eigene Impulse ein.

Auch Spezialteam-Koordinator Brian Mason lobt ihr detailliertes Verständnis für Abläufe und ihre Haltung, die Spieler unterstützen zu wollen, ohne sich in fachfremde Entscheidungen einzumischen.