Die Washington Commanders können auf die Rückkehr ihres Top-Receivers Terry McLaurin hoffen. Head Coach Dan Quinn erklärte am Mittwoch, dass der Star-Passfänger in dieser Woche erstmals wieder ins Mannschaftstraining einsteigen wird. McLaurin hatte zuvor drei Spiele wegen einer anhaltenden Verletzung am Quadrizeps pausieren müssen.
McLaurin zurück im Training
"Er macht Fortschritte", sagte Quinn vor der Trainingseinheit. "Letzte Woche war er noch nicht ganz so weit, aber jetzt sieht es deutlich besser aus." Eine Operation war zwischenzeitlich im Raum gestanden, letztlich konnte McLaurin den Eingriff aber vermeiden. Sollte er die Trainingswoche ohne Rückschläge absolvieren, könnte er bereits am Sonntag im Auswärtsspiel bei den Dallas Cowboys wieder auf dem Feld stehen.
Quinn kündigte an, dass McLaurin zunächst mit einer eingeschränkten Belastung starten wird. Sein Status für das Spiel gegen Dallas dürfte im Laufe der Woche auf den Injury Reports als "questionable" geführt werden - eine endgültige Entscheidung fällt voraussichtlich erst am Wochenende.
Brown trübt die positive Stimmung
Neben den positiven Nachrichten um die Rückkehr von Terry McLaurin gab es am Mittwoch jedoch auch einen Dämpfer für die Commanders. Wide Receiver Noah Brown wurde mit einer anhaltenden Leistenverletzung auf die Injured Reserve List gesetzt.
Der 29-Jährige hatte zuletzt versucht, ins Training zurückzukehren, doch laut Head Coach Dan Quinn reagierte die Verletzung nicht wie erhofft auf die Belastung. Damit wird Brown dem Team mindestens die nächsten vier Wochen fehlen.
Neue Hoffnung für die Offense
Der 30-Jährige blieb vor seiner Verletzung hinter den starken Leistungen der Vorsaison zurück und musste die Leaderrolle in der Offensive vorerst an Deebo Samuel abgeben. In drei Spielen kam McLaurin bislang nur auf 149 Receiving Yards. Dabei hatte er im vergangenen Jahr mit über 1000 Yards und 13 Touchdowns seine beste NFL-Saison absolviert - vor allem die Chemie mit Quarterback Jayden Daniels war dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor.
Nach drei Siegen und drei Niederlagen stehen die Commanders aktuell bei einer ausgeglichenen Bilanz. Die Rückkehr ihres Star-Receivers käme also genau zum richtigen Zeitpunkt, um im offenen Rennen der NFC East neuen Schwung zu gewinnen.