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Weder Love noch Willis: Packers setzen in Week 18 auf Tune

kicker

Jordan Love hat das Concussion-Protokoll vollständig durchlaufen und steht aus medizinischer Sicht wieder zur Verfügung. Dennoch haben die Packers entschieden, ihren Starting Quarterback im Saisonfinale gegen die Minnesota Vikings nicht einzusetzen und zu schonen.

Head Coach Matt LaFleur bestätigte am Donnerstag, dass die Green Bay Packers mit Clayton Tune als Starting Quarterback antreten werden. Green Bay ist bereits als Siebter der NFC gesetzt, Minnesota ist eliminiert - sportlich steht für keines der Teams noch etwas auf dem Spiel. "Der Plan ist ganz klar, ihn nicht einzusetzen", erklärte LaFleur. "Wenn er am Spieltag Backup ist und etwas Unvorhergesehenes passiert, haben wir sonst kaum Optionen. Aber die Intention ist eindeutig."

Love fit - aber bewusst draußen

Love hatte sich im Dezember gegen die Chicago Bears eine Gehirnerschütterung zugezogen und verpasste daraufhin die Niederlage gegen die Baltimore Ravens. Obwohl er bereits vergangene Woche symptomfrei war, bestand er einige der kognitiven Tests zunächst nicht. "Du kannst dich gut fühlen, aber diese Tests stellen sicher, dass dein Gehirn wirklich wieder auf voller Höhe arbeitet", erklärte Love. Sorgen über mögliche Rostansätze für die Playoffs habe er nicht: Die zusätzliche Zeit ermögliche ihm vielmehr, sich gezielt auf den kommenden Gegner vorzubereiten.

Green Bay ist als Nummer sieben der NFC bereits fix für die Playoffs qualifiziert. In der Wild Card Round wartet auswärts entweder ein Duell bei den Bears oder bei den Philadelphia Eagles.

Malik Willis nutzt seine Chance

Bitter für die Packers ist, dass auch der Quarterback hinter Love aktuell keine Option darstellt. Malik Willis, der Jordan Love zuletzt stark vertreten hatte, zeigte gegen Baltimore eine beeindruckende Leistung, ehe er sich an Schulter und Oberschenkel verletzte.

Willis brachte 18 von 21 Pässen für 288 Yards und drei Touchdowns an - eine nahezu makellose Performance gegen ein eventuelles Playoff-Team. Für den Quarterback, der im Sommer Free Agent wird, dürfte dieses Spiel bares Geld wert gewesen sein. Die Vorstellung unterstrich, dass er sich als Starter-Kandidat oder hochwertiger Backup für mehrere Teams interessant gemacht hat. LaFleur bestätigte jedoch, dass Willis unter der Woche nur eingeschränkt trainierte und deshalb nicht als Starter infrage kommt.

Tune bekommt die Bühne

So fällt die Wahl auf Clayton Tune, der erst am Mittwoch vom Practice Squad in den aktiven Kader berufen wurde. Er wird der dritte Starting Quarterback der Packers in dieser Saison - nach Love (15 Starts) und Willis (ein Start).

Tune kam bereits in der Vorwoche nach Willis’ Verletzung zum Einsatz und brachte einen von vier Pässen für acht Yards an, inklusive Interception. Nun folgt sein zweiter NFL-Start überhaupt - auswärts im U.S. Bank Stadium und gegen Vikings-Defensive-Coordinator Brian Flores. "Er ist jemand, der in den letzten zwei Jahren viel gelernt hat, viele Looks gesehen hat", sagte Tune. "Ich weiß heute deutlich besser, was mich erwartet." LaFleur lobte die Entwicklung des Quarterbacks: "Er hat Potenzial gezeigt. Das ist eine große Chance für ihn - und für uns, zu sehen, was er leisten kann."

Neben Love sollen weitere Starter geschont werden, konkrete Namen nannte LaFleur jedoch nicht. Klar ist: Für Green Bay geht es nicht um Week 18, sondern um die Wild Card Round im Januar.

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