Die Zukunft von Aaron Rodgers dürfte bis zur endgültigen Entscheidung eines der bestimmenden Themen rund um die NFL sein. Der 42-Jährige hat noch immer nicht verkündet, ob er seine Karriere fortsetzen will oder sich in den Ruhestand verabschiedet. Die Pittsburgh Steelers sind von dieser Frage natürlich am meisten betroffen.
Zwar pickte die Franchise jüngst im Draft in der dritten Runde Drew Allar, um sich für den Fall der Fälle abzusichern. Doch eine Rückkehr von Rodgers wäre natürlich die bevorzugte Option in Pittsburgh. Zuletzt warfen die Steelers mit dem selten genutzten UFA Tender ihren Hut in den Ring und übernahmen in der Angelegenheit selbst die Initiative.
Mit dem Tender für Rodgers verhinderte die Franchise, dass der viermalige MVP als Free Agent bei einem anderen Team unterschreiben kann. In diesem Fall könnte Pittsburgh mit dem Angebot gleichziehen oder würde bei einem Abgang einen Draftpick bekommen.
Letzteres war auch der Hauptgrund, warum der Tender überhaupt genutzt wurde, wie Steelers-Eigentümer Art Rooney II erklärte. "Wir rechnen nicht damit, aber andererseits weiß man ja nie. Und es ist einfach etwas, das wir uns bei Bedarf sichern konnten", sagte Rooney im NFL Network.
Er zeigt sich zudem fest davon überzeugt, dass die Hängepartie um Rodgers bald enden wird. "Er hält uns über seine Pläne auf dem Laufenden", sagte er. "Auch wenn ich dachte, es wäre wahrscheinlich schon abgeschlossen, glaube ich, dass wir in den nächsten Wochen zu einer Entscheidung kommen werden."
Rodgers führte die Steelers in der vergangenen Saison zu zehn Siegen und in die Playoffs. Dort war allerdings bereits in der Wild Card Round Endstation. Nach der Saison trat der langjährige Head Coach Mike Tomlin zurück, sein Nachfolger wurde Rodgers' Ex-Coach Mike McCarthy, die sich aus gemeinsamen Zeiten bei den Green Bay Packers kennen.