Fehlercode: %{errorCode}

Zwei Aussortierte: Mayfield und Darnold lassen die Panthers nachträglich bluten

kicker

Wer nur die letzten zwei NFL-Jahre im Blick hat, der denkt: Sam Darnold und Bayer Mayfield - zwei Starting Quarterbacks der NFL, die funktionieren und Spaß machen.

So hat der 28-jährige Darnold schließlich vergangene Saison die Minnesota Vikings mit famosen 4319 Passing Yards und 35 Touchdown-Pässen bei zwölf Interceptions überzeugend in die Playoffs geführt - dort aber beim 9:27 bei den Los Angeles Rams die Grenzen aufgezeigt bekommen. Aktuell läuft der in der Offseason gewechselte Spielmacher bei den Seattle Seahawks auf, steht bei 3-1 und weiß auch hier mit bislang 905 Yards und fünf Scores bei zwei Picks zu gefallen.

Und Mayfield? Der stets risikobereite und schmerzfrei wirkende Quarterback ist seit 2023 Nachfolger von Legende Tom Brady bei den Tampa Bay Buccaneers und hat es seither in seinen ersten beiden Jahren jeweils auf über 4000 Passing Yards gebracht. 2024/25 waren es nach zunächst sogar stolze 41 Touchdowns bei 16 Picks, dazu noch drei selbst erlaufene Scores.

Ehemalige Jets- und Browns-Enttäuschung

Kurzum: Sowohl Darnold als auch Mayfield wissen zu gefallen - und das richtig. Allerdings haben die beiden auch eine Vergangenheit, die es weniger in sich und die beiden einst sogar ins selbe Team geführt hat.

So kam Darnold als Third Overall Pick der New York Jets des Jahres 2018 nach durchwachsenen Jahren 2021 bei den Carolina Panthers unter, dort landete auch der 2018er First Overall Pick Mayfield nach seinen nur ordentlichen Jahren bei den Cleveland Browns.

Richtig glücklich wurde aber keiner der beiden in Charlotte, beide Quarterbacks verabschiedeten sich deswegen 2022 wieder von den Panthers - beziehungsweise wurden gegangen.

Gute alte Panthers-Tage: "Welche Tage bitte?"

Ein Umstand, der beide geprägt und zusammengeschweißt hat, wie am Mittwoch Mayfield gegenüber US-Medien offenbarte: "Sam und ich stehen uns sehr nah." Der Bucs-Spielmacher, der am Sonntag zu Week 5 ab 22.05 Uhr (MESZ) auswärts bei den Seattle Seahawks das direkte Duell mit seinem ehemaligen Panthers-Partner vor Augen hat (beide Teams stehen bei 3-1), freue sich immens über den Durchbruch zum klaren Starting Quarterback bei Darnold: "Es macht Spaß, ihm zuzusehen, wie er von einigen Orten, die für uns nicht so toll waren, nun woanders großartige Möglichkeiten erhalten hat. Ich wusste, dass er einfach diese Chance gebraucht hat - und jetzt blüht er auf."

Dass Darnold im Heimspiel gegen Mayfield Tampa Bay weniger gut aussehen soll, verstehe sich von selbst: "An diesem Wochenende bitte nicht."

Angesprochen auf das gemeinsame Ex-Team Carolina Panthers, von denen er für einen kurzen wie erfolgreichen Abstecher zu den Los Angeles Rams weitergezogen war und schließlich eben seine zunächst als Einjahresvertrag angelegt Chance bei den Bucs genutzt hatte, konnte sich der im Vorfeld des Topspiel noch am Knie und Bizepts angeschlagene Mayfield eine kleine Breitseite indes nicht verkneifen. Angesprochen darauf, wie denn die "guten alten Tage" dort mit ihm und Darnold gewesen seien, entgegnete der Anführer der Buccaneers: "Welche Tage bitte?" Er könne keine guten Tage damals erkennen, abgesehen vom Spaß in der Kabine mit seinen Kollegen.

Apropos Panthers: Das Franchise aus der NFC South, der auch Tampa Bay angehört, steht aktuell mit Quarterback und 2023er First Overall Pick Bryce Young bei 1-3.