Philadelphia erhält im Gegenzug ein umfangreiches Draft-Paket um einen First-Round-Pick 2026 (via Houston Rockets) sowie drei Second-Round-Picks. Konkret gehen zusätzlich ein Zweitrundenpick 2027 (bester Pick aus OKC/HOU/IND/MIA) sowie zwei weitere Second-Rounder 2028 (Milwaukee und Oklahoma City) nach Philadelphia. Laut Jake Fischer könnte zudem Ousmane Dieng Teil des Deals sein und zu den Sixers zurückkehren, offiziell bestätigt ist das bislang jedoch nicht.
Für die Oklahoma City Thunder ist McCain ein klassischer Upside-Move. Der Guard hatte einen vielversprechenden Start in seine NBA-Karriere, ehe eine Verletzung seine Rookie-Saison früh beendete. In seiner zweiten Spielzeit rutschte er bei den Sixers zunehmend aus der Rotation, kam in 37 Spielen auf knapp 17 Minuten pro Partie.
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Seine größte Stärke bleibt der Distanzwurf, genau dort erhofft sich Oklahoma City zusätzliche Tiefe für den Backcourt auf dem Weg zur Titelverteidigung. Nicht zuletzt haben die Thunder mit Isaiah Joe bereits bewiesen, dass sie ehemalige Sixers-Shooter erfolgreich entwickeln können.
Finanzielle Entlastung für Philadelphia
Auf Seiten der Sixers steht vor allem die finanzielle Flexibilität im Fokus. Durch den Trade rutschen die Sixers unter die Luxussteuergrenze und verschaffen sich zugleich einen neuen Erstrundenpick, um den Zyklus eines günstigen Rookie-Vertrags neu zu starten. Intern scheint die Entscheidung gefallen zu sein, dass McCain langfristig keine Rolle neben Tyrese Maxey im Backcourt spielen soll.
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