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Davis' Freud und Washingtons Leid? Das bedeutet Gaffords Verlängerung für Dallas

kicker

Gafford hat laut übereinstimmenden Quellen für 54 Millionen Dollar über drei Jahre bei den Mavs unterschrieben, wobei diese Zahl ein sehr entscheidendes Detail aufweist.

Aktuell verdient er 40 Mio. Dollar über drei Jahre, sein neues Salär bedeute eine Gehaltssteigerung von knapp unter 20 Prozent, wodurch er von den Mavs weiterhin getradet werden kann. Denn: Nur wenn ein Spieler eine Verlängerung unterschreibt, bei der er mehr als 20 Prozent seines bisherigen Gehalts verdient, darf er sechs Monate lang nicht abgegeben werden.

Das lässt den Mavs eine Hintertür offen, laut Insider Marc Stein plant Dallas aber weiterhin mit dem Big. "Die Mavericks gelten als zurückhaltend, was einen möglichen Abschied von Daniel Gafford betrifft - trotz des zu erwartenden großen Interesses anderer Teams. Grund dafür ist unter anderem die verletzungsgeplagte zweite Saison von Center-Kollege Dereck Lively II, der nur 36 Spiele absolvieren konnte", berichtet Stein.

Anthony Davis in Zukunft auf der Vier?

Über diesen Deal wird sich bei den Mavericks einer ganz besonders freuen: Anthony Davis. Der Big Man, der vergangenen Saison im spektakulären Trade für Doncic aus L.A. kam, erklärt seit Jahren, dass er am liebsten als Vierer neben einem weiteren Center spielt. Zwar war er bei den Lakers als Center stets am effektivsten, hatte dadurch defensiv aber auch stets die größte Last zu schultern.

Durch die Verlängerung von Gafford sieht es jetzt ganz danach aus, als würde ADs Wunsch endlich erfüllt werden. Mit Gafford und Lively halten die Mavs ihre erfolgsbringende Center-Rotation, die sie letztes Jahr bis in die Finals gebracht hat.

Allerdings ist das Angebot an Bigs bei den Mavs mittlerweile enorm und wird durch den bevorstehenden Draft von Supertalent Cooper Flagg nur noch größer. Gleichzeitig ist das Loch auf den Guard-Positionen seit dem Abgang von Doncic und der schweren Verletzung von Kyrie Irving enorm. Gut vorstellbar also, dass Dallas einen ihrer großen Spieler für einen fähigen Guard abgibt, der sie - bis Kyrie wieder am Start ist - im Rennen um die Playoff-Plätze im Westen hält.

Leidtragender dieser Situation könnte P.J. Washington sein.

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Der Forward war vorletzte Saison noch einer der emotionalen und sportlichen Leistungsträger beim Finals-Run, nun könnte er zugunsten eines Spielmachers abgegeben werden. Der bullige 27-Jährige geht in sein letztes Vertragsjahr (14,2 Mio.) und könnte bis zum 29. August eine Max-Verlängerung in Dallas für vier Jahre und 89 Mio. unterschreiben.

Das wäre für seine Leistungen eine angebrachte Summe, allerdings deckt sich sein Profil schon sehr mit dem von Flagg, der direkt viele Minuten in Dallas sehen dürfte. Zudem ist Washington aktuell Dallas' wertvollster Trade-Chip, abgesehen von den Star-Spielern und den jungen Talenten.

Wenn Dallas wirklich einen fähigen Guard an Land ziehen will, müsste höchstwahrscheinlich ein Spieler aus dem Trio Washington, Gafford oder Klay Thompson das Team verlassen. Nach der Verlängerung von Gafford und der ersten guten Saison von Klay in Dallas wäre es eine Überraschung, sollte es einen der beiden treffen.

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