Doncic und LeBron glänzen bei Lakers-Sieg
Die Lakers und Grizzlies treffen innerhalb von wenigen Tagen gleich zweimal aufeinander, Runde eins ist nur knapp an das Team aus L.A. gegangen. Dabei konnten die Lakers sich gegen ein verletzungsgeplagtes Memphis (sechs Spieler fehlten) erst im letzten Viertel absetzen, beim entscheidenden 12:2-Lauf hatten vor allem Luka Doncic und LeBron James ihre Finger im Spiel.
Doncic erzielte vier seiner insgesamt 34 Zähler (8/18 FG) in der Crunchtime und spielte zwei wichtige Assists, die in erfolgreichen Dreiern resultierten (insgesamt 8 Assists), während James in der Schlussminute mit einem Layup für die Entscheidung sorgte. Der King erzielte insgesamt 31 Punkte bei starken Quoten (12/18 FG), dazu schnappte er sich neun Rebounds und sechs Assists. Unterstützung bekamen die beiden von Jake LaRavia (21) und Marcus Smart (12).
Bei den Grizzlies verteilte sich das Scoring auf viele Schultern. Sechs Spieler punkteten zweistellig und die Bank kam insgesamt auf starke 66 Zähler. Bester Werfer war am Ende Jaren Jackson Jr. mit 25 Punkten (12/15 FG), gefolgt von Ex-Laker Kentavious Caldwell-Pope (20). Ja Morant kam auf 16 Punkte und spielte zusätzlich elf Assists.
Thunder überrollen dezimierte Warriors
Dass die Warriors an diesem Abend keine Chance gegen OKC haben würden, war schon beim Blick auf die Starting Five klar. Ohne Stephen Curry (linker Knöchel), Jimmy Butler (krank), Draymond Green (Pause) und Jonathan Kuminga (Rücken) schickte Steve Kerr eine Starting Five aus Brandin Podziemski, Moses Moody, Will Richard, Gui Santos und Quinten Post auf das Feld.
Entsprechend schnell setzte OKC sich ab, führte zur Pause bereits mit 19 Zählern und im vierten Viertel dann mit maximal 41 Punkten. Für die Vorentscheidung sorgte ein 19:0-Lauf Ende des zweiten Viertels. Shai Gilgeous-Alexander war mit 30 Punkten und sieben Assists der beste Spieler, Chet Holmgren steuerte ein starkes Double-Double (15 Punkte & 15 Rebounds) bei. Der Deutsche Isaiah Hartenstein fehlt weiterhin verletzt.
Bei den Warriors kam kein Spieler über 13 Punkte, dies gelang dafür mit Richard, Moody und Al Horford gleich drei Akteuren.
Kings verlieren viertes Spiel in Serie
Für die Kings geht die enttäuschende Saison gnadenlos weiter. Nachdem sie gegen Phoenix eine Halbzeit lang gut mithalten konnten, setzten die Suns sich in der zweiten Hälfte gnadenlos ab und führten im dritten Viertel bereits mit +18, ehe im vierten Viertel dann eine 28-Punkte-Führung auf der Anzeigetafel stand.
Angeführt wurde Phoenix von Devin Booker (33, 13/21 FG), der vor allem im ersten Viertel mit 20 Punkten überragte. Dillon Brooks steuerte weitere 18 Zähler bei, Mark Williams 15. Bei den Kings, die nach der vierten Niederlage in Folge bei einer Bilanz von 8-27 stehen, war Keegan Murray mit 23 Punkten und zehn Rebounds der beste Spieler, Russell Westbrook steuerte 17 Zähler bei, wodurch er sich auf Platz 15 der All-Time-Scorer schob. Dennis Schröder kam in 24 Minuten auf zwölf Punkte (4/10 FG), zwei Rebounds und zwei Assists.
Auch für Tristan da Silva und die Orlando Magic lief es nicht besser. Gegen gut aufgelegte Bulls schafften sie es nicht, ihren Vorsprung über die Zeit zu bringen und waren am Ende das nervenschwächere Team. Für die Bulls war im entscheidenden Moment Matas Buzelis zur Stelle, der 17 seiner 21 Punkte in der zweiten Hälfte erzielte und in den Schlusssekunden die Nerven an der Freiwurflinie behielt.
Bei Orlando war Paolo Banchero mit 31 Punkten (13/23 FG) bester Scorer, gefolgt von Anthony Black (18). Da Silva kam in 25 Minuten auf sieben Punkte, dazu schnappte er sich sieben Boards. Franz Wagner fehlt weiterhin verletzungsbedingt.
Für Ariel Hukporti lief es dagegen richtig gut, der Deutsche feierte eine Karrierenacht gegen die Hawks.
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