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EuroLeague-Aufstand? Nicht-Lizenzinhaber schließen sich zusammen

kicker

Wie BasketNews berichtet, formiert sich in der EuroLeague Widerstand gegen das vorherrschende System. Nahezu alle aktuellen Inhaber von B-Lizenzen und Wildcards stehen vor einem offiziellen Zusammenschluss, mit dem die gemeinsamen Interessen gebündelt vertreten werden sollen.

Dazu gehört es, einen größeren Anteil der Ligaerlöse zu erhalten. Bislang findet eine klare finanzielle Trennung zwischen den Teams mit und ohne permanente Lizenz statt. Darüber hinaus erhoffe man sich, die Zahl der garantierten Lizenzinhaber auszuweiten.

Die Gründung des gemeinsamen Verbandes geht demnach auf die Initiative von EuroLeague-Neuling Dubai Basketball zurück. Folgende Vereine sollen daran beteiligt sein:

Auffällig dabei sind vor allem zwei Dinge: In Hapoel Jerusalem soll demnach auch ein Verein der Gruppe angehören, der derzeit nicht in der EuroLeague an den Start geht. Seit Monaten kursieren allerdings Gerüchte um eine weitere Expansion der Königsklasse, die den derzeitigen Tabellenführer des Eurocups beinhaltet.

Andererseits fehlt in Paris Basketball einer der B-Lizenzinhaber. Das habe den Grund, dass das Team aus der französischen Hauptstadt auf eine permanente Lizenz schielt. So dürfte der bislang einzige französische A-Lizenzinhaber ASVEL Villeurbanne die EuroLeague ab der kommenden Saison zugunsten der Basketball Champions League verlassen. Die Pariser erhoffen sich, in deren Fußstapfen treten zu können. Falls das nicht möglich sei, würde sich der Klub ebenso der Initiative um Dubai Basketball anschließen.

Sollte man mit der EuroLeague nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen, stünden die Mitglieder auch der Gründung einer gänzlich neuen Liga offen gegenüber. Dies sei allerdings das Ultima Ratio.

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