Der Forward stand am Ende des Spiels bei einem Plus-Minus-Wert von -40, so einen schlechten Wert gab es in der Geschichte der Finals noch nie. Bislang lag der Negativ-Rekord bei Jrue Holiday, den dieser vergangenes Jahr im Trikot der Boston Celtics in Spiel 4 gegen die Dallas Mavericks aufgestellt hatte.
Nach einem ordentlichen Start wollte Williams in Spiel 6 nicht viel gelingen, trotzdem sahen seine Zahlen auf dem Papier nicht so schlecht aus (16 Punkte, 6/13 FG, 3 Rebounds). Es waren aber vor allem die Phasen mit ihm als Spielmacher und Shai Gilgeous-Alexander auf der Bank, in denen die Thunder an diesem Abend baden gingen.
Für Williams muss der schlechte Auftritt in Spiel 6 einem Wechselbad der Gefühle gleichkommen: In Spiel 5 war er noch der gefeierte Star mit 40 Punkten.
J-Dub hat aber noch eine Chance, seinen Auftritt wieder wettzumachen, in der Nacht auf Montag (2 Uhr deutsche Zeit) steht das entscheidende Spiel 7 in Oklahoma an.
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