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Premiere für Minkkinen - Tannheimer wird beste Deutsche

kicker

Die deutschen Biathletinnen müssen weiter auf ihren ersten Podestplatz im Olympiawinter warten. In Abwesenheit der erkrankten Franziska Preuß kam Julia Tannheimer als beste DSV-Läuferin im Sprint von Östersund auf Rang acht, nach einem Schießfehler fehlte eine halbe Minute für ihr erstes Karriere-Treppchen. Vorne feierte die fehlerfreie Finnin Suvi Minkkinen in 20:11,9 Minuten ihren Premieren-Sieg, das Podest komplettierten die Schwedin Anna Magnusson (0 Strafrunden/+16,6 Sekunden) und Oceance Michelon (0/+20,8) aus Frankreich.

Tannheimer leistete sich ihren Fehlschuss bereits im Liegendanschlag, behielt aber stehend die Nerven. "Das ist natürlich mega", schwärmte die Ulmerin: "Ich bin froh, dass die Norm abgehakt ist. Das ist ein guter Schritt in die richtige Richtung."

Die weiteren Deutschen zeigten wie schon im Einzel eine schwache Leistung. Selina Grotian (2/+1:30,6 Minuten) und Vanessa Voigt (1/+1:32,0) blieben mit den Rängen 30 und 31 hinter den Ansprüchen. Janina Hettich-Walz (+1:43,3) vergab mit drei Fehlern im Stehendanschlag das greifbare Topergebnis. "Es war einfach ein richtig beschissenes Schießen", haderte die 29-Jährige. Anna Weidel (1/+1:48,0) und Marlene Fichtner (2/+1:53,5) erreichten zumindest das Jagdrennen.

Preuß erkältet und geschont

Preuß hatte sich nach ihrem verkorksten Saisonstart am Freitagmorgen erkältet abgemeldet, wird damit automatisch auch im Verfolger am Sonntag (13.15 Uhr) fehlen. "Sie fühlt sich seit Donnerstag krank, verbunden mit Halsschmerzen. Um den weiteren Saisonverlauf nicht zu gefährden, haben wir gemeinsam mit ihr beschlossen, kein Risiko einzugehen, um schnellstmöglich wieder eine Wettkampffähigkeit herzustellen", sagte DSV-Mannschaftsarzt Jan Wüstenfeld.

Männer-Sprint am Samstag

Die Männer sind am Samstag (16.30 Uhr/alles ZDF und Eurosport) mit ihrem Sprint über zehn Kilometer dran, ehe am Sonntag die beiden Verfolgungsrennen anstehen. Die nächste Chance für Preuß bietet sich ab dem 12. Dezember beim zweiten Weltcup in Hochfilzen.

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