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"Er ist gefährlich": Was die vier Deutschen zum Drittrunden-Einzug sagen

kicker

Vier Deutsche raus, vier Deutsche noch dabei. Während sich Lukas Wenig, Dominik Grüllich, Niko Springer und Max Hopp von der Darts-WM verabschieden mussten, haben es Gabriel Clemens, Arno Merk, Martin Schindler und Ricardo Pietreczko in die dritte Runde geschafft.

Clemens, dem WM-Halbfinalisten von 2023, wurde nach einer mäßigen Saison nicht allzu viel zugetraut, zumal in Runde zwei mit Wessel Nijman einer der Geheimfavoriten auf ihn wartete. Doch "Gaga" fand den Spirit im Ally Pally wieder und schickte den Niederländer sogar mit einem 0:3 nach Hause.

"Ich werde nachher mit meinem Bruder und meinen Eltern feiern, aber jetzt geht es erstmal ans Practice-Board, ein bisschen trainieren", schrieb Clemens am Mittwoch via Instagram. Die Aufgabe am Sonntag in der Abendsession könnte allerdings kaum größer sein. Luke Humphries, Titelträger von 2024 und Nummer zwei der Welt, wartet auf den 42-Jährigen.

„Jetzt muss MvG mit mir klarkommen.“ (Arno Merk)

Sein ganz eigenes Märchen schreibt Arno Merk, dessen Geschichte ohnehin schon erstaunlich ist. Nacheinander räumte er den Weltranglisten-53. Kim Huybrechts und dann auch noch den zweimaligen Weltmeister Peter Wright aus dem Weg, nun trifft der ehemalige WM-Teilnehmer des BDO-Verbands auf keinen Geringeren als Michael van Gerwen. "Jetzt muss MvG mit mir klarkommen", sagte der 33-Jährige bei Sport1. "Ich steigere mich ein bisschen. Peter Wright hat ja zwei Weltmeistertitel geholt, MvG drei." Die Partie steigt direkt im Anschluss an die von Landsmann Clemens am Sonntagabend.

Schindlers Duell auf Augenhöhe - Pikachu Favorit

Für Martin Schindler ist die Aufgabe nicht ganz so gewaltig, aber immer noch beachtlich. Der Weltranglisten-13. trifft zum Auftakt der Session am Sonntagnachmittag auf Ryan Searle, die Nummer 20 der Welt. Es ist sein dritter Einzug in die dritte Runde, dort war bislang allerdings jedes Mal Schluss. Der Strausberger habe "noch mehr Potenzial. Ich kann noch besser spielen."

Vierter im Bunde ist Pietreczko, dem 31-Jährigen scheint der Ally Pally zu liegen. Vor zwei Jahren erreichte er die dritte Runde und brachte den späteren Sieger Luke Humphries an den Rand einer Niederlage. Auch im Vorjahr erreichte "Pikachu" die dritte Runde. "Erfahrung ist alles", sagte er nach seinem knappen Sieg gegen Dave Chisnall, den er ohne eine einzige 180 einfuhr.

Auf dem Papier ist sein Gegner der leichteste, mit dem Schweden Andreas Harrysson hatte kaum einer in der dritten Runde gerechnet. "Ein gefährlicher Spieler", sagt Pikachu dennoch über das Duell, das bereits am Samstagabend steigt. "Aber ich muss sagen: Ich mag ihn. Er spielt Darts - und das war’s."