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Humphries problemlos gegen Oldie Lim weiter - Clemens wartet in Runde 3

kicker

Der Engländer Luke Humphries hat sich in der Abendsession der Darts-WM in Runde 2 keine Blöße gegeben und den 71-jährigen Singapurer Paul Lim problemlos mit 3:0 geschlagen. Somit steht der 2. der Weltrangliste als Gegner des Deutschen Gabriel Clemens in Runde 3 fest, der in der Nachmittagssession zuvor den favorisierten Wessel Nijman aus dem Turnier genommen hatte.

Humphries, der Weltmeister von 2024, ließ sich zum Start in das Duell von der Triple-20 des "Singapore Slinger" nicht beeindrucken und konterte diese mit eben jener Triple-20. Lim, danach sichtlich beeindruckt, hatte in der Folge wenig zu melden - auch das lautstark für ihn singende Publikum im Alexandra Palace wurde mit der Zeit bei dieser deutlichen Angelegenheit stummer. Ohne einen Leg-Gewinn musste der 15-malige WM-Teilnehmer den ersten Satz abgeben.

Dass Lim keine Chance hatte, sah der 71-Jährige selbst ein, behielt jedoch sein Lächeln weiter bei. Trotzdem ging auch der zweite Satz mit 0:3 verloren. Dabei behielt "Cool Hand Luke" mit einem starken Average von über 115 die Oberhand.

Zum Abschluss gab es noch einmal eine schöne Szene zwischen den beiden Konkurrenten, als Lim unter großem Applaus den sogenannten Whitewash aus 0:9 in Legs gegen sich verhinderte und beim Stand von 0:2 in Satz 3 doch noch eines gewann. Die Chance darauf hatte Humphries seinem Gegner mutmaßlich geschenkt und deutlich unter die benötigte Doppel-20 (Tops) geworfen. Das war aus dem wohlwollenden Lächeln der beiden zu entnehmen - und auch aus dem anschließenden Interview mit DAZN zu lesen. Hier sagte Humphries nämlich, dass Darts-Spieler wie Lim ihn einst beeindruckt und angetrieben hatten - und: "Es gibt sicherlich viele Spieler, gegen die ich gern 9:0 gewinnen würde. Aber Paul gehört sicher nicht dazu."

Van Veen nach nervösem Beginn nicht aufzuhalten

Zuvor hatte zum Start der Abendsession der Niederländer Gian van Veen bereits Alan Soutar aus Schottland mit 3:1 geschlagen. Der zweimalige Junioren-Weltmeister startete zwar sehr nervös ins Duell und gab direkt den ersten Satz ab, doch danach zitterte sich "The Giant" mit 3:2 zum Satzausgleich und drehte danach auf, indem er den zweiten Satz mit einem 170er-Checkout für sich entschied.

Seinen schwachen Start zu einer Doppelquote von 48 Prozent aufpoliert, ließ der an Position 10 gesetzte Niederländer Soutar am Ende keine Chance mehr. Mit einem Average von 108,28 - und damit dem Besten der bisherigen WM - zog van Veen sicher in die 3. Runde ein. Dort wartet nach Weihnachten dann der Lette Madars Razma.

Aspinall souverän in Runde 3

Auch der Engländer Nathan Aspinall machte seinem Favoritenstatus alle Ehre und schlug den US-Amerikaner Leonard Gates deutlich wie verdient 3:0. Der Weltranglisten-15. ließ gegen "The Soulger" nichts anbrennen - und ihm reichte eine Checkout-Quote von 39,1 Prozent. In der 3. Runde wartet dann der Niederländer Kevin Doets, der in der früheren Session bereits David Munyua mit 3:0 aus dem Turnier genommen hatte. Gegen die Nummer 41 der Welt ist "The Asp" ebenfalls der Favorit.

Manby schlägt auch Sevada

Das Abschlussduell des Montagabends lieferten sich dann noch der Engländer Charlie Manby und der US-Amerikaner Adam Sevada. Und der junge Brite, der zuvor sensationell Cameron Menzies (26. der Setzliste) besiegt hatte, der wiederum nach dem Spiel mit seinem Einschlagen auf den Beistelltisch für Aufsehen gesorgt hatte, zeigte auch in Runde 2 einen starken Auftritt bei seinem WM-Debüt.

Auch wenn Sevada nach 0:2-Satzrückstand und 0:6 in Legs im dritten Satz zumindest noch eines gewann, zeigte Manby eine starke Leistung. Am Ende stand ein souveränes 3:0, bei dem auch die schwache Avarege-Quote des Verlierers von unter 80 "Champagne Charlie" zugutekam. In Runde 3 trifft Manby nun auf Ricky Evans, der zuvor überraschend den an 7 gesetzten James Wade knapp mit 3:2 geschlagen hatte.