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Nächste Überraschung: Aspinall scheitert an Doets

kicker

Im letzten Spiel der Vormittags-Session lieferten sich der Niederländer Kevin Doets und Nathan Aspinall, an Position 15 gesetzt, ein spannendes Duell über die volle Distanz von sieben Sätzen.

Abwechselnd schnappten sich beide Spieler jeweils die ersten fünf Sätze. Insbesondere im vierten Durchgang hatten dabei beide arge Probleme auf die Doppel. Schmerzhaft vor allem für Aspinall, der gleich mehrere Set-Darts zum möglichen 3:1 in den Sätzen ausließ.

In der heißen Phase der Partie drehte Doets dann aber auf - die Sätze 6 und 7 entschied er mit 6:0 für sich. Im ersten Leg des Satzes warf er zunächst sieben perfekte Darts, ehe ihm die Triple 7 im Weg stand. Das Leg schnappte er sich aber dennoch locker, genauso wie den Satz mit einem imposanten 164er-Finish. Diesen Schwung nahm der Niederländer auch mit in den letzten Satz, in dem er Aspinall zu Beginn den Anwurf abnahm.

Der Engländer war nun gebrochen, zwei Legs später verfehlte er drei Würfe auf die Doppel-20 und ermöglichte Doets so ein weiteres Break und damit einhergehend den Matchgewinn. Für Doets geht es nun im Achtelfinale gegen Luke Humphries, der sich tags zuvor dramatisch gegen Gabriel Clemens durchgesetzt hatte.

Hood lässt Meikle keine Chance

Beim bislang besten Spiel dieser WM hatte Justin Hood gegen Danny Noppert den Ally Pally zum Kochen gebracht - und "Happy Feet" bleibt dem Turnier weiter erhalten. Auch Ryan Meikle konnte den PDC-WM-Debütanten in einem rein englischen Duell nicht stoppen, Hood setzte sich deutlich mit 4:1 durch.

Kurios: Meikle hatte mit einem Average von 95.40 (Hood 94,68) und einer Checkout Quote von 50 Prozent (Hood 32,5) die besseren Statistiken vorzuweisen, bekam aber mit acht Pfeilen auf die Doppelfelder fünf Chancen weniger als sein Kontrahent.

Im Achtelfinale wartet auf einen der Publikumslieblinge im Ally Pally der Sieger der Partie zwischen Josh Rock (11) und Callan Rydz.

Evans mit Pompons und ohne Konstanz

Beliebt bei Alt und Jung ist auch der schrille Ricky Evans, der bei seinem Walk-On mit zwei Pompons in der Hand mit den Cheerleaderinnen ein flottes Tänzchen hinlegte. Auch Konkurrent Charlie Manby musste grinsen, doch es sollte ihm erst einmal vergehen. "The Rapid" legte los wie die Feuerwehr und gewann Satz eins, doch Manby hielt trotz der unübersehbaren Schwächen auf die Doppelfelder mit und fand immer besser in die Begegnung.

Evans hingegen haderte immer mehr mit seinem Spiel, wirkte ungeduldig und unzufrieden. Im sechsten Satz kam er gegen den 20-Jährigen nur noch auf einen Average um die 70 und verlor letztlich folgerichtig mit 2:4. Seine Darts ließ er nach der Niederlage gleich auf dem Tisch liegen. Auf Manby wartet im Achtelfinale nun mit Gian van Veen einer der Geheimfavoriten.