Fehlercode: %{errorCode}

Strafe droht: Menzies verliert gegen Manby und schlägt auf den Tisch ein

kicker

Im ersten Spiel der Nachmittagssession der Darts-Weltmeisterschaft 2026 schlug Brendan Dolan in einer ansehnlichen Partie Tavis Dudeney, der neun 180er ins Board donnerte, mit 3:1 und bekommt es in der 2. Runde am Samstag in der Nachmittagssession mit Ryan Searle zu tun.

Frust und erneutes Aus in Runde 1 bei Menzies

Für die Schlagzeilen des Tages sorgte jedoch Cameron Menzies, der wie schon bei der letztjährigen Weltmeisterschaft erneut in Runde 1 die Seegel streichen musste. Menzies flossen letztes Jahr beim größten Darts-Turnier des Jahres auf der Bühne die Tränen und er musste von seinem Gegner Leonard Gates getröstet werden.

Dieses Jahr führte der Schotte zweimal gegen Charlie "Champagne" Manby doch konnte am Ende seine Führung nicht ins Ziel bringen. Im letzten, fünften Satz zeigte Manby die besseren Nerven, Menzies hingegen war überhaupt nicht mehr bei der Sache. Nach insgesamt sechs vergebenen Matchdarts gewann Manby die Partie und bei Menzies brannten die Sicherungen durch.

Während Manby seinen Überraschungserfolg mit dem Publikum feierte, schlug Menzies mehrfach auf den Beistelltisch ein. "Sowas habe ich noch nie gesehen", sagte Sport1-Kommentator Robert Marijanovic entsetzt. Zwar entschuldigte sich der Schotte kurz nach seiner Aktion bei den Zuschauern, doch musste er nach eindringlicher Aufforderungen von Referee Kirk Bevins sofort die Bühne verlassen. Es wird damit gerechnet, dass im Januar eine Strafe für Menzies ausgesprochen wird - eine Geldstrafe, aber auch eine Sperre stehen im Raum.

"Ich möchte mich für das Geschehene entschuldigen", sagte Menzies nach dem Spiel. "Es tut mir leid, dass ich so reagiert habe. Das ist keine Entschuldigung, aber ich hatte in letzter Zeit viel um die Ohren und ich glaube, am Ende war es einfach zu viel für mich. Ich möchte noch einmal betonen, dass das keine Entschuldigung für mein Verhalten auf der Bühne ist. Es war falsch, und ich möchte Charlie nichts von seinem Sieg nehmen. Er hat gut gespielt und den Sieg verdient."

Suljovic und Wright souverän weiter

Im vorletzten Spiel der Nachmittagssession war dann noch Mensur Suljovic gegen David Cameron gefordert. Der Österreicher gewann am Ende mit einem 95er-Average und einer Doppelquote von rund 32 Prozent relativ souverän mit 3:1. Seine Freude über den Erfolg ließ er mit einer herzlichen Umarmung am Schreiber aus. In Runde 2 trifft Suljovic am Sonntag in der Nachmittagssession auf Joe Cullen.

Zum Abschluss der Session trat dann noch der zweifache Weltmeister Peter Wright gegen die Niederländerin Noa-Lynn van Leuven an. Der Schotte spielte zwar nur einen 84er-Average, bewies aber gutes Timing und hatte am Ende eine Doppelquote von 56 Prozent, sodass er sich problemlos mit 3:0 durchsetzte. Nach dem Spiel gab er am Mikrofon von SkySports zu, dass er mit seiner Leistung nicht zufrieden war, aber er gab sich noch gelassen: "Du musst ins Turnier hineinwachsen." Die Möglichkeit zur Leistungssteigerung hat der 55-Jährige dann einen Tag vor Heiligabend in der Nachmittagssession gegen Arno Merk.