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WM-Enttäuschung für Springer: Aus in Runde 1

kicker

Bereits im ersten Spiel der Abend-Session hatte Ricardo Pietreczko mit seinem 3:1-Erfolg über Jose de Sousa vorgelegt und den Einzug in die zweite Runde geschafft. Dem Vorbild wollte Niko Springer, der insgesamt ein starkes Debüt-Jahr auf der PDC-Tour hatte, im Duell mit dem Australier Joe Comito natürlich folgen.

Der "Meenzer Bub", aktuell in der Weltrangliste auf Rang 52 geführt, fand allerdings nicht den besten Start in die Partie, sodass Satz 1 - bei dem Comito den Anwurf hatte - mit 3:2 an den Australier ging. Im zweiten Satz hatte Springer dann Anwurf. In diesem Durchgang musste er allerdings gar nicht erst über die volle Distanz gehen, denn bereits beim 2:1 in den Legs gelang ihm das Break zum vorzeitigen Satzgewinn. Insgesamt konnte er aber nicht zufrieden sein, denn in beiden Sets spielte er einen Avarage von knapp 82 beziehungsweise 88 Punkten.

Allerdings konnte der 25-Jährige den Rückenwind nicht mit aus der kurzen Pause nehmen. Comito schnappte sich die ersten beiden Legs samt eines Breaks - auch, weil Springer Probleme auf die Doppel hatte. Mit einem starken Finish über 155 Punkte tütete Comito dann kurz danach auch den dritten Satz mit 3:0 in den Legs ein.

Beide Spieler zeigen Nerven

Springer, der immer wieder nach gelungenen Aufnahmen den Kontakt zu seinem Anhang und den erneut zahlreich vertretenen deutschen Fans suchte, war nun gefordert. Und beim Stand von 1:1 der nächste Rückschlag: Zunächst verpasste Comito um wenige Millimeter den Big Fish, ehe Springer um Haaresbreite die Doppel 11 für ein 124er-Finish ausließ. Comito checkte in der Folge aber die 25 und sicherte sich das Break. Der Australier konnte nun bei eigenem Anwurf das Match beenden - machte aber plötzlich viele Fehler, sodass Springer das Re-Break gelang.

Beiden war die Nervosität nun sichtlich ins Gesicht geschrieben, sodass sich im letzten Leg des vierten Satzes ein Drama entwickelte. Springer verfehlte gleich drei Set-Darts, nachdem er zuvor auch das Single-Feld einmal nicht getroffen hatte. Comito vergab seinerseits auch drei Matchdarts, ehe der vierte dann doch saß. So endete die WM für Springer letztlich mit einem enttäuschenden und zugleich total überraschenden Erstrunden-Aus. Beim Avarage, der bei beiden knapp unter 85 Punkten lag, taten sich beide letztlich nicht viel. Den Ausschlag machte am Ende die Doppelquote, die bei Comito (45,45 Prozent) im Vergleich zum Deutschen (35,71) schlicht besser war.

In der Abendsession am Mittwoch ist in Martin Schindler dann der nächste Deutsche im Einsatz, der es mit Stephen Burton zu tun bekommt. Bereits zuvor steigen mit Raymond van Barneveld und James Wade zwei weitere namhafte Akteure in die WM ein.