Ein denkbar schlechter Start ins Jahr 2026 für Riot Games: Der Entwickler von League of Legends hat an den ersten Tagen im Januar gepennt - und wurde dafür bestraft. Ein SSL-Zertifikat, das die Sicherheit und Authentizität der Spieler prüfen soll, war abgelaufen. Was dazu führte, dass LoL am 4. Januar eine Weile lang nicht spielbar war. Zumindest nicht ohne kleinen Trick.
Denn einige Fans hatten schnell einen Workaround entdeckt: Wurde das Datum manuell etwa auf den 3. Januar zurückgesetzt, funktionierte die Anmeldung wie gewohnt. Das SSL-Zertifikat ist inzwischen aktualisiert und der Fehler behoben - der behelfsmäßige Fix damit überflüssig.
Ein Fauxpas wird zum Déjà-vu
Riot Games selbst reagierte zwischenzeitlich auf X: "Wir sind uns eines Problems bewusst, das sich auf Spiele auswirkt und einige Spieler daran hindert, sich anzumelden. Ranglisten-Warteschlangen sind vorübergehend deaktiviert, während wir an einer Lösung arbeiten. Vielen Dank für die Geduld."
Kurios ist, dass diese Situation nicht zum ersten Mal auftritt: Schon im Januar 2016 hatte die Kluft vorübergehend geschlossen, weil Riot Games das SSL-Zertifikat vergessen hatte. Damals nahm der Entwickler eine Verlängerung für zehn Jahre vor - die am Sonntag wiederum abgelaufen ist.
Diesmal begnügte sich Riot Games nicht mit einer weiteren Dekade, sondern verlängerte wohl direkt um ein ganzes Jahrhundert. Falls sich dieses Versäumnis im Januar 2126 erneut wiederholen sollte, wird sich wohl immerhin niemand mehr an die vorherigen Male und Patzer erinnern.