Ein Bug sorgte in EA SPORTS FC 26 für besonders große Wellen: Der sogenannte Rainbow-Flick-Volley. Mit einer Spezialbewegung wurde der Ball zunächst in die Luft gelegt, anschließend per Seitfallzieher aufs Tor befördert - Treffer waren so selbst aus unmöglichen Winkeln möglich.
Mehrfach versuchte der Entwickler, den Glitch zu patchen - zunächst vergeblich. Die Mechanik wurde auch im eSport genutzt, etwa beim FC Pro Open Cup im Dezember, was bei einigen Profis für erheblichen Unmut sorgte. "Wenn das eSport ist, dann will ich kein eSportler sein", sagte Bayern-Profi Furkan Kayacik in einem Instagram-Video: "Es ist richtig krank, dass EA SPORTS das offiziell nicht verbietet. Dass es diesen Bug gibt, ist die eine Sache. Aber, dass sie ihn nicht mal bei offiziellen Turnieren ausschließen, ist völlig absurd."
Nach dem Fix ist vor dem Bug
Mittlerweile scheint es EA SPORTS gelungen zu sein, das Problem zu beheben. Versucht man den Trick nun auszuführen, verpufft er wirkungslos. Zurücklehnen kann sich der Entwickler allerdings nicht. Denn entweder hat der Patch ein neues Problem geschaffen - oder die Community ein weiteres Schlupfloch entdeckt. Wie zahlreiche Influencer in den sozialen Netzwerken zeigen, lässt sich eine ähnliche Mechanik nun offenbar per Kopfball reproduzieren. Wie genau, zeigen wir an dieser Stelle nicht.
Der Ärger in der Community ist entsprechend groß. "Also haben sie den Flick-Up-Volley korrigiert und jetzt heißt es Flick-Up-Header? Oh Gott…", schreibt etwa der Reddit-Nutzer Vubor. In die gleiche Kerbe schlägt Cjmainy: "Wie kann so etwas in einem Spiel passieren, das von einem milliardenschweren Unternehmen entwickelt wurde?"
Verteidigen lassen sich diese Aktionen offenbar kaum bis gar nicht. Wie Nutzer jc620 schildert, helfe oft nur, den Kopfballversuch frühzeitig mit den eigenen Verteidigern zu blocken - was in der Praxis jedoch längst nicht immer gelingt.