Vancouver Whitecaps (Kanada)
Bisher waren die Vancouver Whitecaps ein typischer Mittelklasse-Club in der MLS. In dieser Saison hat sich das jedoch schlagartig verändert.
Als Thomas Müller seinen Wechsel nach Kanada ankündigte, richteten sich plötzlich auch in Europa die Blicke an die Westküste Kanadas. Mit der Bayern-Ikone gewannen die Whitecaps erstmals die Western Conference und unterlagen im Finale des MLS Cup nur Inter Miami und Lionel Messi.
Keine Überraschung, dass auch im FM26 Müller das Herzstück des Kaders ist. Trotz Entfernung der Raumdeuter-Rolle diktiert er das Spiel vom rechten Flügel oder aus dem Mittelfeld. Die Herausforderung findet sich darin, ihn durch Taktik und Kader glänzen zu lassen.
Once Caldas (Kolumbien)
Als José Mourinho 2004 mit dem FC Porto die Champions League gewann, war das nicht die einzige Außenseiterstory auf höchstem Niveau. Auf der anderen Seite des Atlantiks war dem kolumbianischen Club Once Caldas dasselbe Kunststück gelungen - in der Copa Libertadores.
In ihrem Heimatland haben "Los Albos" vier Titel ergattert, den letzten im Jahr 2010. Den Erfolg von 2004 konnte man seitdem nicht wiederholen. In Manizales wartet man auf die nächste goldene Generation.
Der Kader von Once Caldas ist im FM26 riesig. Noch größer sind die Jugendmannschaften voller Rohdiamanten. Aus den siebzehn Spielern unter 20 Jahren haben zum Karrierestart nur zwei nicht das Potenzial für zukünftige Startelf-Einsätze.
Jubilo Iwata (Japan)
Jubilo Iwata war in den 1990er und 2000er Jahren eine der prägenden Kräfte im japanischen Fußball. Mit vier Meistertiteln und sogar einer Trophäe der asiatischen Champions League gehörten sie einst zur Spitze der J-League.
Das ist lange her: Heute ist der Traditionsklub die Fahrstuhlmannschaft Japans überhaupt. Nach dem vierten Abstieg in kürzester Zeit ist Iwata erneut in der zweiten japanischen Liga.
Und der Aufstieg ist auch im FM26 alles andere als reine Formsache. Zwar stehen den Star-Imports aus Belgien und Brasilien solide japanische Kräfte zur Seite, doch nur mit der richtigen Kaderplanung wird erst der Aufstieg gelingen und dann die weitaus größere Aufgabe: endlich wieder in der J1-League anzukommen und dort zu bleiben.
Kaizer Chiefs (Südafrika)
Die Kaizer Chiefs sind einer der beliebtesten und größten Fußballklubs Südafrikas mit riesiger Fanbase. Doch ihrem Spitznamen Amakhosi - "Herrscher" auf Zulu - werden sie lange nicht mehr gerecht.
Dazu fehlt es im Kader an Starspielern, an einer soliden Defensive, an Balance. Im FM26 sind die Kaizer Chiefs ein Leckerbissen für Transfer-Trainer.
Außerdem für alle, die ihre Liga von einem Dominator befreien wollen: Die Mamelodi Sundowns haben Südafrika fest im Griff. Und die Kaizer Chiefs haben das Jahr 2020 sicher noch nicht vergessen, als der Rivale ihnen den Titel am letzten Spieltag entriss.
Avai FC (Brasilien)
Manchmal sind es nicht die großen Namen, die eine Karriere unvergesslich machen, sondern die besonderen Orte. Avai FC ist so ein Verein: mitten auf einer Atlantikinsel, umgeben von Sandstränden, Lagunen und Hügelketten.
In Florianopolis geht es nicht um Titel. Es geht darum, einer leidenschaftlichen Community endlich wieder Erstligafußball zu bieten. Und es geht um Identität, verkörpert durch den "Löwen der Insel".
Dafür steht ein Kader bereit, der in die Tabellenmitte der Serie B passt: gute Qualität auf fast allen Positionen, kleine Lücken, die mit etwas Feinschliff bald geschlossen werden können.
Avai ist eben kein Klub für Trophäenjäger und Speedrunner. Avai ist für die, die ihre FM26-Karriere erzählen wollen - für Träumer und Geschichtenerzähler.