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Teambau à la 'Jonny': "Dann nehme ich halt den Meta-Spieler"

kicker

Zwischenzeitlich war es im Oktober richtig eng geworden. Gleich zweimal stand Jonas Wirth während der Qualifikation zur Endrunde der eEuro 2025 mächtig unter Druck. Sowohl in der Swiss Stage als auch später im Lower Bracket behielt er jedoch die Nerven und sicherte sich schlussendlich das Ticket für das Finalevent.

Für 'Jonny' keine Selbstverständlichkeit, wie er im Gespräch mit DFB eSports festhielt. Schließlich habe man in einem so diversen Teilnehmerfeld um den einen oder anderen weniger konkurrenzfähigen Gegner mit ungewohnten Herausforderungen zu kämpfen: "Es ist schon schwierig, dann die Konzentration hochzuhalten. Vor allem, wenn man hoch führt, macht man im Kopf auch mal eine kleine Pause und denkt sich, man hat das Spiel eh gewonnen."

Doppelte Revanche-Chance in der Endrunde

Bei der Titelentscheidung am 13. Dezember dürfte Wirth dieses Problem eher nicht erwarten. Die Qualifikanten strotzen nur so vor Qualität. Anders Vejrgang, Emre Yilmaz oder auch Yuval Blizovsky und Francesco Tagliafierro, die 'Jonny' in der Quali beide schlugen, zählen zu den Anwärtern auf die europäische Krone. Die der Ex-Paderborner und -Bochumer natürlich gerne gewinnen würde.

„Ich hoffe, dass die FC-26-Saison auf jeden Fall besser wird.“ (Jonas Wirth)

Für den Triple-Sieger von 2024 wäre es eine Art Befreiungsschlag, nachdem die vergangene Spielzeit nicht optimal verlaufen war. "Ich bin mit meinem FC-25-Jahr nicht so sehr zufrieden", ließ der eNationalspieler Revue passieren. "Ich habe mich für jedes Turnier qualifiziert, was im Vorhinein immer mein Ziel ist. Aber in den Turnieren selbst bin ich nicht so weit gekommen, wie ich es mir erhofft habe." Was sich in FC 26 ändern soll: "Ich hoffe, dass die FC-26-Saison auf jeden Fall besser wird."

Meta gegen Herz

Zu neuerlichen Höhenflügen könnte auch die richtige Wahl des Personals auf dem Platz beitragen. Eine selbst auf höchstem Niveau nicht ganz unstrittige Frage - zumindest in Teilen.

"Ich würde zum Beispiel gerne Cristiano Ronaldo im Sturm spielen. Da der aber nicht so Meta ist, kann ich das leider nicht", blickte 'Jonny' auf die Debatte zwischen Qualität und Identifikation mit den Spielern, die er an anderer Stelle einfließen lassen konnte: "Ich hatte die Chance, Valverde oder Llorente als Rechtsverteidiger zu spielen und habe Valverde genommen, weil ich ihn im echten Leben cooler finde."

Am Ende, das weiß auch Wirth, geht es als Profi jedoch um den Sieg. Weshalb sich hinsichtlich der ersten Titelvergabe in FC 26 die Prioritäten womöglich etwas verschieben könnten: "Wenn es mir natürlich mehr Erfolg bringt, den Meta-Spieler zu nehmen, dann nehme ich halt den Meta-Spieler."