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Bachofner und acht weitere NL-Spieler, die wieder gut lachen haben

kicker

Dabei haben wir neun Akteure ausgewählt (Statistiken bis zum 17.01.2026), die ein besonderes Karrierejahr spielen, das dem einen oder anderen neue Türen öffnen könnte.

Davide Fadani (EHC Kloten)

Neue Türen geöffnet, hat sich mit Sicherheit Davide Fadani. Der 24-Jährige kämpft seit seinem ersten Einsatz in der Saison 2020/21 für den HC Lugano um mehr Spielzeit in der National League. Trotz des vorhandenen Talents musste man sich Sorgen machen, dass er auf Ewigkeiten in der Swiss League endet und sein Potenzial in der National League nie ausschöpfen wird. Nun bekam er nach der Verletzung von Ludovic Waeber die Chance beim EHC Kloten und überzeugt mit einer Fangquote von 92,6 Prozent in 22 Spielen. Diese Saison könnte für seine Zukunft entscheidenden Charakter haben.

Anttoni Honka (HC Ajoie)

Importspieler sind immer etwas schwieriger zu bewerten. In der National League wird schlichtweg erwartet, dass sie jeden Abend abliefern und den Unterschied machen. Deshalb sind es auch meistens die Spieler in einem Team, welche in den wichtigsten Minuten auf dem Eis stehen. So einer ist auch Anttoni Honka beim HC Ajoie. Der Finne ist erst 25 Jahre alt und hat in dieser Saison noch einmal einen Schritt nach vorn gemacht. Er steht bei sieben Toren und 25 Assists in 42 Spielen, hat beim HCA noch einen Vertrag bis 2027 und es wäre keine Überraschung, wenn er danach innerhalb der National League zu einem besseren Team wechseln würde. 2024/25 sammelte Honka in der Regular Season in gleich vielen Spielen noch elf Scorerpunkte weniger.

Enzo Corvi (HC Davos)

In so einer Wertung einen Spieler auszuwählen, der bereits über 30 Jahre alt ist, darf eigentlich als Seltenheitsfaktor gesehen werden. Enzo Corvi kann in dieser Saison endlich wieder frei aufspielen, ist aus der Nati zurückgetreten, weil sein Körper mehr Erholung benötigt, und liefert in der National League praktisch jeden Abend ab. Er ist auf dem Weg zu seiner zweitproduktivsten Saison seiner Karriere. Nur 2020/21 lief es ihm von den Scorerpunkten her, in der Regular Season noch besser. Er steht nach 37 Partien bei zehn Toren und 24 Assists.

Lukas Frick (HC Davos)

Ebenfalls in die Sparte der über 30-Jährigen gehört Lukas Frick. Der Verteidiger wechselte auf diese Saison hin vom Lausanne HC zum HC Davos und dieser Wechsel hat sich direkt für ihn ausbezahlt. In 41 Spielen kommt er auf 31 Scorerpunkte und war offensiv in seiner Karriere noch nie besser. Er spielt also bereits jetzt seine produktivste Regular Season der Karriere, und das, obwohl der HCD noch elf Partien zu absolvieren hat.

Sandro Schmid (HC Fribourg-Gotteron)

Der Stürmer kam bei den Saanestädtern bereits in jungen Jahren in der National League zum Einsatz. 2021/22 sammelte Schmid in der Regular Season 27 Scorerpunkte und man durfte davon ausgehen, dass er noch nicht sein komplettes Potenzial ausgeschöpft hatte. Danach stagnierte er allerdings etwas und man musste sich die Frage stellen, ob für ihn ein Wechsel innerhalb der National League nicht die bessere Option wäre. Mittlerweile hat er einen Stammplatz in der Nati, gehört zum Olympiakader und steht in 41 Spielen bereits bei neun Toren und 22 Assists.

Lorenzo Canonica (HC Lugano)

Ein junger Spieler, der in dieser Saison den nächsten Schritt machen konnte, ist Lorenzo Canonica. Der 22-Jährige wurde während der SWISS Ice Hockey Games erstmals für die Nationalmannschaft aufgeboten und verfügt über viel Potenzial. Das war bereits bekannt, als er im Alter von 16 Jahren sein National-League-Debüt gegeben hatte, nun konnte er einen grossen Schritt nach vorn machen. Nach 40 Spielen steht er bei 13 Toren und sieben Assists, spielt die bisherige Saison seiner Karriere und zeigt weiterhin viel Potenzial.

Luca Fazzini (HC Lugano)

Der 31-Jährige gehört beim HC Lugano zum Inventar und ist seit jeher für seine offensiven Fähigkeiten bekannt. Luca Fazzini schiesst aus allen Lagen, hat aber auch das Auge für den Mitspieler, was ihn in der offensiven Zone so gefährlich macht. Denn sein Handgelenkschuss kommt oft ohne Ansatz, und das weiss er oft in Scorerpunkte umzumünzen. In dieser Saison steht Fazzini nach 41 Spielen bei 40 Scorerpunkten und ist auf bestem Weg, zu seiner ersten Regular Season mit 50 oder mehr Zählern.

Nico Dünner (SC Rapperswil-Jona Lakers)

Sportjournalist Klaus Zaugg setzte Nico Dünner bei den auffallendsten Spielern dieser Sasion auf den ersten Rang. Das hat seinen Grund, denn der Captain der SCRJ Lakers tritt in dieser Spielzeit überraschend oft offensiv in Erscheinung. Nach 41 Spielen steht Dünner bei 24 Scorerpunkten und hat damit seinen Karrierebestwert bereits egalisiert. Ihm fehlt zudem noch ein Treffer, um zum ersten Mal eine NL-Regular-Season mit zehn oder mehr Toren abzuschliessen.

Jerome Bachofner (SCL Tigers)

Zum Schluss kommen wir noch zu einem Spieler, der von den National-League-Teams fast abgeschrieben wurde. Jerome Bachofner sammelte in der Saison 2021/22 19 Scorerpunkte im Trikot des EV Zug. Danach wechselte er zu den ZSC Lions und kam nicht mehr an seine Leistungen heran. In Biel ging die Stagnation weiter und er sammelte in der letzten Saison keine zehn Scorerpunkte. Erst im Juni bekam er im Emmental noch einen Vertrag und damit eine weitere Möglichkeit, sich zu beweisen. Dieses Mal wusste er sie zu nutzen und steht nach 39 Spielen bei neun Toren und sechs Assists. Sein Vertrag wurde mittlerweile bis 2027 verlängert und er muss sich derzeit keine Sorgen um seine Zukunft machen.