HC Lugano: Neun Importplätze benutzt
Der HC Lugano hat in dieser Saison bislang die meisten Importspieler eingesetzt. Insgesamt kamen bei den Tessinern bereits neun Akteure zum Einsatz, allerdings nicht ohne Grund. Der vielversprechende Stürmer Rasmus Kupari verletzte sich bereits nach einem Spiel schwer und fällt seither aus. Auch Brendan Perlini musste pausieren, aktuell fehlt zudem Calle Dahlström verletzungsbedingt.
Als Reaktion auf den Ausfall von Perlini verpflichtete Lugano den Schweden Einar Emanuelsson. Zudem stand zu Saisonbeginn auch Linus Omark im Kader der Luganesi. Damit hat der HCL sein Importkontingent fast vollständig ausgeschöpft und verfügt nur noch über einen freien Platz für einen weiteren Import.
HC Fribourg-Gotteron: Acht Importplätze benutzt
Auch der HC Fribourg-Gotteron hat in dieser Saison bereits stark auf Importspieler zurückgegriffen. Bei den Drachen dienten die zusätzlichen Imports in erster Linie ebenfalls als Ersatz für verletzte Akteure im Kader. Da Lucas Wallmark gleich zweimal ausfiel, holte Gotteron mit Daniel Ljunggren einen Stürmer vom HC Thurgau.
Ebenfalls als Ersatz verpflichtet wurde Kyle Rau, dessen Vertrag noch bis Ende Januar läuft. Die Zahl der eingesetzten Importspieler könnte beim HCFG bald weiter ansteigen, da aktuell ein Ersatz für den verletzten Topscorer Marcus Sörensen gesucht wird. Mit einer weiteren Verpflichtung bliebe den Drachen nur noch ein freier Importplatz.
Lausanne HC: Acht Importplätze benutzt
Bis vor wenigen Tagen hatte der Lausanne HC erst sieben Importspieler eingesetzt, nun sicherten sich die Waadtländer mit Ryan Spooner einen weiteren Zuzug. Betrachtet man die Qualität der eingesetzten Spieler, wäre eine zusätzliche Verpflichtung auf den ersten Blick kaum nötig gewesen: Mit Austin Czarnik, Erik Brännström und Ahti Oksanen verfügen die Westschweizer bereits über einige der besten Akteure der Liga. Der Entscheid zugunsten von Spooner ist jedoch nachvollziehbar und hängt mit der erneuten Verletzung von Antti Suomela zusammen.
Geneve-Servette HC: Acht Importplätze benutzt
Auch bei Geneve-Servette sind derzeit einige der besten Spieler der Liga im Einsatz. Ganze vier Akteure der Genfer haben mittlerweile 30 Scorerpunkte oder mehr und zeigen, dass die Plätze optimal genutzt werden.
Nicht alle Transfers waren jedoch von Erfolg gekrönt: Taylor Beck, der zu Beginn der Saison zu den Grenats stiess, konnte nicht überzeugen und musste gehen. Für ihn holte der Verein Derick Brassard, ein erfahrener Spieler mit NHL-Vergangenheit. Dieser verletzte sich allerdings bereits im ersten Spiel. Ein Ersatz wird für ihn voraussichtlich nicht verpflichtet, da er bald wieder einsatzbereit ist.
SC Rapperswil-Jona Lakers: Acht Importplätze benutzt
Die Rapperswil-Jona Lakers haben in dieser Saison bislang acht Importspieler eingesetzt. Angesichts der langen Verletztenliste hätten die Ostschweizer zwischenzeitlich auch einen neunten Spieler verpflichten können, zumal die Lakers mehrfach ohne die maximale Anzahl an Imports antreten mussten. Dass dennoch auf weiteren Ersatz verzichtet wurde, dürfte vorwiegend budgetäre Gründe haben. Zudem stehen mehrere Akteure vor der Rückkehr aufs Eis, darunter Jacob Larsson, Tanner Fritz und Lawrence Pilut.
EV Zug: Acht Importplätze benutzt
Bisher standen bei den Zentralschweizern acht Importspieler auf dem Eis. In die Saison gestartet war der EV Zug mit sieben, doch nach mehreren Verletzungen in der Defensive verpflichtete der Club Jesse Graham für mehrere Monate.
Aktuell müssen die Zuger auf ihren Verteidiger Lukas Bengtsson verzichten. Zudem fehlen in der Verteidigung weiterhin zwei Schweizer Akteure. Platz und Budget für einen weiteren Spieler wären vorhanden, doch da bei Bengtsson nur eine kurze Ausfallzeit erwartet wird, ist eine weitere Verpflichtung vorerst wohl nicht geplant.
HC Ambri-Piotta: Acht Importplätze benutzt
Zu Beginn der Saison starteten die Biancoblu mit sechs Importspielern, mittlerweile haben sie bereits acht eingesetzt. Im September kehrte Alex Formenton zurück in die Liga, einen Monat später verpflichteten die Leventiner den slowakischen Verteidiger Michal Cajkovsky.
Derzeit ist kein Importspieler verletzt, und Cajkovsky wird momentan öfter aus dem Aufgebot gelassen. Dennoch stehen immer sechs Imports auf dem Eis, und Cajkovsky wäre als siebter bereit für einen Einsatz. Deshalb wird trotz verfügbarer Kapazität aktuell kaum mit einer weiteren Verpflichtung gerechnet.
EHC Kloten: Acht Importplätze benutzt
Die Flughafenstädter haben in dieser Saison bisher acht Importspieler eingesetzt, aktuell stehen aber nur noch sechs im Kader. Oula Palve verliess den EHCK bereits nach nur zwei Monaten. Der achte eingesetzte Spieler war Victor Backman, der Schwede kam jedoch nur für zwei Spiele vom HC Thurgau nach Kloten.
Damit hätte der EHCK theoretisch Platz für zwei weitere Importspieler. Da das Team aber weiterhin mit den vorhandenen sechs Akteuren auskommt, verzichten die Klotener vorerst auf eine weitere Verpflichtung, unter anderem wohl auch aus finanziellen Gründen.
SCL Tigers: Acht Importplätze benutzt
Erst vor wenigen Tagen gaben die SCL Tigers die Verpflichtung ihres achten Importspielers bekannt. Sean Malone soll den verletzten Hannes Björninen ersetzen. Ein weiterer bedauerlicher Ausfall ist Topscorer Andre Petersson.
Damit stehen die Tigers momentan nur mit fünf statt der erlaubten sechs Importspielern auf dem Eis. Eine weitere Verpflichtung lohnt sich jedoch kaum, da Petersson laut Medical Report voraussichtlich nur kurz ausfällt und kein Ersatz benötigt wird.
HC Ajoie: Acht Importplätze benutzt
Trotz eines kleineren Budgets haben die Jurassier derzeit acht Importspieler im Kader. Ein gewichtiger Ausfall ist momentan Jerry Turkulainen, der voraussichtlich zwei Monate fehlen wird. Da das Team jedoch über sieben weitere Importspieler verfügt, wird vorerst keine weitere Verpflichtung erwartet - solange nicht auch andere Akteure ausfallen.
SC Bern: Acht Importplätze benutzt
Die Berner müssen derzeit auf Topscorer Emil Bemström verzichten, der dem Team noch längere Zeit fehlen wird. Da der SCB seit Saisonbeginn mit acht Importspielern plant, können die Mutzen weiterhin mit der maximal erlaubten Anzahl von sechs Importspielern auf dem Eis antreten. Nach einem schwierigen Saisonstart haben die meisten Imports mittlerweile Fahrt aufgenommen. Solange nicht weitere Spieler länger ausfallen, besteht kein Bedarf für eine neue Verpflichtung. Platz und Budget für einen neunten Importspieler wären jedoch vorhanden.
EHC Biel-Bienne: Acht Importplätze benutzt
Zu Beginn der Saison starteten die Seeländer mit sieben Imports und verzichteten auf eine weitere Verpflichtung. Anfang Dezember verliess Oskari Laaksonen das Team und machte Platz für einen Ersatz, der nur wenige Tage später verpflichtet wurde. Somit stehen die Bieler wieder bei sieben Importspielern.
Die aktuellen Spieler erledigen ihren Job zuverlässig. Einen achten Import könnte der Verein als Back-up holen, dringend nötig ist dies aber nicht.
HC Davos: Sieben Importplätze benutzt
Beim HC Davos läuft es weiterhin rund. Zwar mussten die Büdner in den letzten Partien einige Punkte liegen lassen, doch der Abstand auf Platz zwei ist komfortabel. Ein wichtiger Teil des Erfolgs sind die Imports: Bisher haben die Davoser sieben Importspieler eingesetzt, die allesamt überzeugen. Da aktuell kein Ausfall zu beklagen ist, besteht für den HCD derzeit kein Bedarf, einen weiteren Importspieler zu verpflichten.
ZSC Lions: Sieben Importplätze benutzt
Zum Abschluss zu den ZSC Lions: Nach dem Abgang von Andy Andreoff, der in der National League nicht überzeugen konnte, wird ein Neuzugang erwartet. Momentan spielen die Zürcher nur mit sechs Imports. Da die Kapazität für einen weiteren Spieler vorhanden ist, dürfte der Verein diese sicher nutzen. Erste Gerüchte gibt es bereits: Der Schwede Johan Sundström soll offenbar bald zum ZSC wechseln und Andy Andreoff ersetzen.