Niko Huuhtanen vom EHC Biel hat sich bei der 2:4-Niederlage gegen die ZSC Lions eine Spielsperre eingehandelt. Die Disziplinarkommission hat einen Bandencheck des Finnen geahndet. Ungestraft ist derweil die Aktion von Denis Malgin im Zweikampf gegen Leo Braillard geblieben. Die Disziplinarkommission begründet dies damit, dass es zwar einen leichten Kopfkontakt gegeben habe, der Check des ZSC-Spielers aber gegen den Schulterbereich des 20-Jährigen gegangen sei. Es bestehe dennoch der Verdacht, dass sich der junge Bieler Stürmer bei seinem 13. Einsatz in der National League eine Gehirnerschütterung zugezogen haben könnte, wie sein Verein am Mittwoch mitgeteilt hat.
Wie der EHC Biel in einem Statement am Tag nach der Partie versichert hat, werden die Seeländer allerdings keine Einsprache gegen die Einschätzung zur Intervention von Malgin einlegen. Der Verein nennt Zeit- und Geldgründe, sowie "die einschlägigen Erfahrungen in der laufenden Saison mit den Eishockey-Justizorganen" als Erklärungen für den Verzicht. Gleichzeitig führt der EHC Biel zwei weitere ungestrafte Szenen auf, in denen Interventionen der Zürcher gegen den Kopf von Linus Hultström und Yanik Burren gegangen seien.