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Der HCD formt aus Tradition und Teamgeist ein neues Erfolgsmodell

kicker

Marc Gianola, der Geschäftsführer des Clubs, erklärt den Erfolg gegenüber der Neuen Zürcher Zeitung: "Das ist kein Hokuspokus. Diese Mannschaft hat in den letzten Jahren an Qualität zugelegt." Der Präsident Gaudenz Domenig ergänzt: "Es ist uns gelungen, kontinuierlich zu wachsen. Finanziell spielen wir nicht ganz oben mit, aber wir befinden uns in der gehobenen Mittelklasse."

Laut der genannten Quelle hat der HC Davos beeindruckende finanzielle Fortschritte gemacht. Der Umsatz beträgt mittlerweile 34 Millionen Franken, wobei allein das Merchandising 1,5 Millionen generiert. Der Zuschauerschnitt ist auf einem Rekordhoch. Ein exklusiver "Kristall-Club" mit 60 Mitgliedern bringt jährlich zusätzliche 1,8 Millionen Franken ein. Der traditionelle Spengler-Cup trägt ebenfalls mit über zwei Millionen Franken zum Erfolg bei.

Diese solide finanzielle Basis ermöglicht es dem HCD, hochkarätige Spieler wie den Nationalstürmer Ken Jäger zu verpflichten. Jäger wird 2026 mit einem lukrativen Siebenjahresvertrag von Lausanne nach Davos wechseln.

Doch nicht nur finanzielle Aspekte tragen zum Erfolg bei. Der Sportchef Josh Holden betont die Wichtigkeit der Clubkultur: "Wir suchen keine Angestellten. Sondern Leute, die wirklich hier sein und die Kultur leben wollen." Domenig unterstreicht die Bedeutung des Charakters der Spieler, ein Erbe des legendären Trainers Arno Del Curto.

Davos profitiert möglicherweise auch vom veränderten Zeitgeist im Eishockey. Die ruhige Bergumgebung zieht Spieler an, die Wert auf Lebensqualität legen. Torhüter Sandro Aeschlimann, der trotz lukrativer Angebote in Davos geblieben ist, erklärt: "Das Hockey ist eigentlich ein sehr kleiner Teil des Lebens. Das Drumherum muss stimmen, sonst kann es nicht funktionieren. In Davos tut es das für mich."

Aeschlimann, der vom Farmteam-Spieler zum Nationaltorhüter aufgestiegen ist, verkörpert den Geist des HCD. Er spricht von einer "Mission 32", dem Streben nach dem 32. Meistertitel des Clubs. Diese Verbundenheit zwischen Spielern und Verein scheint ein Schlüssel zum aktuellen Erfolg zu sein.