Trotz der bevorstehenden Neubesetzung der bestbezahlten Trainerposten in Bern und Zürich, wird Fischer in der kommenden Saison nicht an der Bande eines National-League-Klubs stehen. Der Grund dafür ist zweifach: Zunächst konzentriert sich Fischer vollständig auf seine letzten beiden Turniere als Nationaltrainer - die Olympischen Spiele und die Heim-WM. Er steht nicht unter Druck, unmittelbar nach seinem Rücktritt eine neue Stelle anzutreten.
Zudem plant Fischer gemäss der genannten Quelle, bis Ende Mai keine Gespräche mit Klubs zu führen. Weder der SC Bern noch die ZSC Lions werden ihre Trainerfrage erst im Juni klären wollen. Fischer hat darüber hinaus andere Optionen als den intensiven Alltag eines Klubtrainers.
Obwohl er als Headcoach in Zürich oder Bern zweifellos viel bewirken könnte, sieht Fischer möglicherweise seine Zukunft eher in einer Managementposition. Als Sportdirektor oder Verwaltungsrat könnte er einen grösseren Beitrag zur Entwicklung eines Eishockey-Unternehmens leisten. Besonders in Zug wäre seine Expertise in den Führungsetagen hochwillkommen.
Die Möglichkeiten für Fischer sind vielfältig: Er könnte als Nationaltrainer in einer grossen Eishockey-Nation arbeiten oder als Berater in der NHL tätig werden. Zudem ist er als Vortragsredner gefragt und finanziell unabhängig genug, um sich eine längere Auszeit vom Sport zu gönnen.
Auch ein anderer heiss gehandelter Trainer kommt nicht in die NL
Was die Trainersituation bei den ZSC Lions und dem SC Bern betrifft, so wird auch der Schwede Thomas Berglund, neben Fischer einer der begehrtesten europäischen Trainer, in der nächsten Saison weder in Zürich noch in Bern an der Bande stehen. Laut zuverlässigen schwedischen Quellen wird Berglund, derzeit Cheftrainer beim Meister Luleå, definitiv nicht in die National League wechseln.