Schwach ist er 2024 ins Turnier gestartet, der HC Fribourg-Gotteron. Im Eröffnungsspiel gab es gegen Dynamo Pardubice nur eine starke Minute, die zum Schluss zumindest einen Punkt gab. Dieser eine Punkt, so stellte sich heraus, sollte am Schluss aber noch entscheidend für den Gruppensieg sein. Im Halbfinal wurde anschliessend der HC Davos ausgeschaltet, im Final dann die Straubing Tigers.
Zu den Torschützen gehörte in den zwei entscheidenden Spielen auch Christoph Bertschy. Der hatte sowieso grosse Freude am Turnier: "Es war cool! Seit ich in der National League spiele, war es ein Ziel von mir, den Spengler Cup zu bestreiten, dieses Turnier zu erleben", sagt der 31-Jährige beim Slapshot. Dementsprechenden Spass hatte Bertschy auch am Turnier.
Fünf Scorerpunkte hat Bertschy im vergangenen Jahr gesammelt, nachdem die Saison für ihn aus persönlicher Sicht eigentlich nicht sehr vielversprechend begonnen hatte. Damit hatte er grossen Anteil am Turniersieg. Zudem sei es natürlich immer schön, auch persönlich erfolgreich sein zu können.
Das Ziel für den kommenden Spengler Cup ist klar: "Die Titelverteidigung ist unsere Mission." Dafür muss in der Gruppenphase schon einmal Sparta Prag und IFK Helsinki bezwungen werden. Befasst hat sich der Freiburger mit den Gegnern allerdings noch nicht, erwartet am Spengler Cup ohnehin nur starke Teams, die für die Attraktivität geholt wurden. "Und uns macht es natürlich viel Spass, uns mit internationalen Teams zu messen."
Aus dem Titel des letzten Jahres nimmt Bertschy auch viel mit, da dieser Erfolg einen extremen Push gegeben habe. Zur Erinnerung: Fribourg war vor dem Spengler Cup in der Krise, ersetzte vor dem Turnier allerdings Pat Emond durch Lars Leuenberger an der Bande, "ab dem neuen Jahr zeigten wir uns in der Liga mit einem anderen Gesicht". Kaum vorstellbar, was mit dem Push in der ohnehin schon starken Saison für die Drachen möglich sein könnte.