Die Zukunft von Fabrice Herzog ist derzeit alles andere als klar. In dieser Saison konnte der 31-Jährige in 32 Spielen lediglich sieben Punkte (drei Tore) verbuchen. Gleichzeitig schrumpfte seine Eiszeit im Powerplay auf unter eine Minute pro Partie. Eine Entwicklung, die wohl mitentscheidend dafür war, dass der EV Zug trotz Herzogs langjähriger Vereinszugehörigkeit seinen Vertrag nicht verlängert hat.
Wo der ehemalige Nationalspieler als Nächstes spielen wird, ist offen. Laut Klaus Zaugg haben sich bereits zwei potenzielle Kandidaten herauskristallisiert: Biel und Rapperswil. Die grossen Namen der National League wie Davos, Lugano, Lausanne oder die ZSC Lions haben sich hingegen aus dem Rennen zurückgezogen. Grund dafür sei insbesondere Herzogs hohes Gehalt bei Zug, das über 500'000 Franken liegt.
Zaugg zufolge möchte Herzog aber in der Region bleiben: "Seine Kinder gehen in Zug zur Schule, und er will die Zuger Agglomeration nicht verlassen." Damit rücken die Rapperswil-Jona Lakers in den Fokus. Die geografische Nähe zu Zug macht den Klub für Herzog attraktiv - vorausgesetzt, es gibt Flexibilität bei den Gehaltsvorstellungen.