In der 12. Spielminute im Auswärtsspiel in Pittsburgh war es ein zweiter Assist in doppelter Überzahl, ein Querpass zu Connor McDavid, der anschließend Zach Hyman im Slot vor dem Tor anspielte, der Draisaitl die magische Marke bescherte. Hyman drückte den Puck anschließend über die Linie zur 1:0-Führung für die Oilers.
Kurios: Der historische Treffer kam mit Beteiligung gleich zweier Spieler, die bis in die vergangene Woche noch langjährige Teamkollegen Draisaitls gewesen waren. So saß zum einen Verteidiger Brett Kulak wegen Spielverzögerung auf der Strafbank, weil er die Scheibe über die Plexiglasbande in den Zuschauerbereich gespielt hatte.
Zum anderen war der Penguins-Torhüter, gegen den die Oilers trafen, Stuart Skinner. Sowohl Kulak als auch Skinner waren erst am vergangenen Freitag im Tausch für Pittsburghs Keeper Tristan Jarry nach Pittsburgh gewechselt.
Draisaitl folgt vier Oilers-Legenden
Draisaitl ist nach Wayne Gretzky, Jari Kurri, Mark Messier und Connor McDavid der fünfte Spieler in der Oilers-Geschichte, der die 1.000-Punkte-Marke erreichte. Edmonton ist damit der erste Klub in der NHL, in dessen Franchise-Geschichte gleich fünf Spieler diese Marke erreichten.
Nur vier außerhalb Nordamerikas geborene Spieler erreichten zudem die Marke schneller als Draisaitl, der 824 Spiele benötigte: Peter Stastny (682 Spiele), Kurri (716), Jaromir Jagr (763) und Nikita Kucherov (809).
Punkt 1.001 folgt nur 14 Sekunden später
Beim kanadischen TV-Sender Sportsnet nach seinen Gedanken bei seinem allerersten Scorerpunkt befragt, meinte Draisaitl, dass er damals sicherlich nicht daran gedacht habe, dass diesem noch mindestens 999 weitere folgen würden - und bedankte sich zudem bei seinen Mitspielern, seiner Frau und seinen Eltern, die seine Karriere erst ermöglicht hätten.
Hatte Draisaitl bei der 1:4-Niederlage in Montreal am Sonntag noch auf einen Scorerpunkt waren müssen, folgte Punkt 1.001 dann nur ganze 14 gespielte Sekunden nach dem 1.000. Draisaitl übergab den Puck im Mitteldrittel an McDavid, der anschließend mit viel Tempo an mehreren Verteidigern vorbeizog und am Ende auch noch Skinner verlud. Am Ende standen sogar vier Assists für Draisaitl zu Buche.