10. Jonas Taibel (SCRJ Lakers -> HC Fribourg-Gotteron)
Der junge Stürmer mit Jahrgang 2004 hat sich zuletzt im Rahmen des Nati-Zusammenzugs verletzt. In diesem Ranking der Top-Transfers steht er an zehnter Stelle und vertritt damit die vielen Youngsters, die den Club wechseln werden. Dazu gehören Daniil Ustinkov, Rico Gredic oder auch Eric Schneller. Es sind alles Spieler, die über viel Potenzial verfügen, dieses nun aber beim neuen Verein abrufen und den nächsten Schritt machen müssen. So ein Wechsel kann schliesslich auch eine Sackgasse sein, wofür es viele Beispiele gibt. Taibel hat in dieser Saison bei den Lakers den nächsten Schritt gemacht und will sich nun in der Saanestadt weiterentwickeln. Ein mutiger Schritt, der sich durchaus auszahlen könnte.
9. Reto Berra (HC Fribourg-Gotteron -> EHC Kloten)
Der erste Torhüter, der den Sprung in dieses Ranking schafft, ist Reto Berra. Eigentlich hätte er aufgrund seiner Karriere einen höheren Rang verdient gehabt. Für den EHC Kloten handelt es sich um einen absoluten Top-Transfer. Der Abgang von Ludovic Waeber kann kompensiert werden und mit Berra hat man eine Lösung für die nächsten zwei Jahre gefunden. Das ist auch der Grund, weshalb Berra nicht höher bewertet wird. Er ist bereits 38 Jahre alt und wird für den EHCK "bloss" eine Verstärkung auf Zeit sein.
8. Ken Jäger (Lausanne HC -> HC Davos)
Blickt man auf die letzten Saisons des Centers, kann man dem HC Davos zu diesem Top-Transfer nur gratulieren. Jeweils 27 Scorerpunkte für den Lausanne HC in der Regular Season, zweimalige Teilnahme an der Eishockey-WM und mittlerweile zweifacher Silberheld. Solche Leistungen hätten eigentlich einen Platz in den Top-Fünf verdient, wäre da nicht die aktuelle Saison, in der Jäger offensiv überhaupt nicht in Fahrt kommt und nach 29 Spielen bei vier Scorerpunkten steht. In dieser Hinsicht wird bei den Bündnern definitiv mehr erwartet werden.
7. Jonathan Dahlen (Tirma IK -> SCL Tigers)
Der einzige neue Importspieler, der bislang für die kommende Saison verpflichtet wurde, ist Jonathan Dahlen. Der schwedische Stürmer läuft seit vier Jahren für Timra auf und verfügt über einen ausserordentlichen Torriecher. In den letzten drei Regular Seasons erzielte der 27-Jährige immer mindestens 17 Treffer. Nun steht er nach 25 Spielen bereits bei 16 Toren. Weist er diese Werte im Emmental auf, dann haben die Tigers einen zweiten Top-Schweden neben Andre Petersson.
6. Ludovic Waeber (EHC Kloten -> HC Fribourg-Gotteron)
Der HC Fribourg-Gotteron hatte natürlich einen Grund, den Vertrag mit Reto Berra nicht zu verlängern. Dieser Grund ist Ludovic Waeber. Er durchlief die Nachwuchsstufen bei den Saanestädtern, gab sein NL-Debüt in der Saison 2017/18 und wechselte 2020 zu den ZSC Lions. Sein Weg führte über die AHL zum EHC Kloten und nun zurück zu den Drachen. Er bringt viel Erfahrung mit und soll als neuer Stammtorhüter des HCFG überzeugen. Das Potenzial und die Konstanz dazu bringt er zweifelsohne mit.
5. Dario Rohrbach (SCL Tigers -> SC Bern)
Der SC Bern hat sich bereits Ende Juli die Unterschrift von Dario Rohrbach gesichert, der ab der kommenden Saison also in der Bundesstadt auflaufen wird. Der 27-Jährige war in der letzten Spielzeit der Topscorer der SCL Tigers und ist nun auf dem Weg, die 32 Scorerpunkte zu übertreffen. Macht er so weiter wie bisher, dann beendet Rohrbach die Regular Season mit 38 Zählern auf dem Konto. Der SCB darf hier also hoffen, einen starken Schweizer Stürmer verpflichtet zu haben.
4. Simon Knak (HC Davos -> ZSC Lions)
Kommen wir zu unserem vierten Rang und einem mutigen Transfer. Simon Knak hat sich in den letzten Jahren in Davos zu einem Nati-Spieler entwickelt, der auch mit seinem Defensivverständnis zu überzeugen weiss. Offensiv hat der 23-Jährige erst eine Regular Season mit mehr als 20 Scorerpunkten absolviert, obwohl er über das Potenzial für mehr verfügt. Deshalb sprechen wir hier von einem mutigen Wechsel. In Zürich wird die Konkurrenz noch einmal grösser sein, jede Minute Eiszeit muss man sich erkämpfen und da wird sich zeigen, ob Knak den nächsten Schritt in seiner Karriere machen kann. Geschenkt wird ihm der Schritt auf keinen Fall.
3. Michael Fora (HC Davos -> Lausanne HC)
Lukas Frick hat auf diese Saison hin den Schritt vom Lausanne HC zum HC Davos gemacht und überzeugt bei den Bündnern als einer der besten Verteidiger der gesamten Liga. Nun haben die Waadtländer die entstandene Lücke mit einem Jahr Verspätung gefüllt. Mit Michael Fora kommt ein kompletter Verteidiger zum LHC, der es an der Bande auch mal krachen lässt. In der Nati gehört Fora unter Patrick Fischer zum Stammpersonal und wird in Lausanne direkt eine zentrale Rolle erhalten.
2. Tim Berni (Geneve-Servette HC -> ZSC Lions)
Auch der zweite Platz geht bei uns an einen Verteidiger. Tim Berni hat mehrere Jahre in Nordamerika verbracht, ist 2023 in die Schweiz zurückgekehrt und hat sich dem Geneve-Servette HC angeschlossen. Nach drei Jahren in Genf und einem Titel in der Champions Hockey League folgt im kommenden Sommer die Rückkehr nach Zürich. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass Berni an den SWISS Ice Hockey Games überzeugt hat und sich mit seinen Leistungen für den Olympia-Kader aufdrängt. Weiter ist er erst 25 Jahre alt und hat den letzten Entwicklungsschritt wohl noch nicht getan. Ein Top-Transfer aus Sicht der ZSC Lions.
1. Dominik Egli (Frölunda HC -> HC Davos)
Zum Schluss kommen wir noch einmal zum HC Davos, der Dominik Egli aus Schweden zurückholt. Der Offensivverteidiger ist vor zwei Jahren zu Frölunda gewechselt und hat sich da auch defensiv weiterentwickelt. Der HCD sichert sich also einen Schweizer Verteidiger, der offensiv über unglaubliche Qualitäten verfügt und sich auch defensiv verbessern konnte. Egli ist 27 Jahre alt und will beim HCD natürlich noch bessere Leistungen zeigen, als er sie bereits vor seinem Wechsel nach Schweden gezeigt hatte.