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Experten verstehen die Nichtberücksichtigung von Moy

kicker

Tyler Moy war beim Lauf zur Silbermedaille an der WM 2025 einer der Shootingstars der Schweizer Mannschaft und konnte in zehn Spielen zwölf Scorerpunkte (4 Tore und 8 Assists) sammeln. Bei den SC Rapperswil-Jona Lakers gehört er seit vier Jahren zu den absoluten Schlüsselspielern, steht auch in dieser Saison nach 38 Spielen wieder bei 25 Scorerpunkten.

Weshalb wurde der 30-Jährige also von Patrick Fischer nicht nominiert? Einige meinen, dass Moy zwar prima für die Top 6 der Nationalmannschaft ist, allerdings keine tragende Rolle in der dritten oder vierten Linie spielen kann. Die Top 6 dürften aufgrund von gleich sechs NHL-Legionären allerdings nur schwierig zu erreichen sein.

MySports-Experte Ueli Schwarz meint gemäss Blick, dass es für jede Rolle gute Spieler brauche. "Solche, die Energie reinbringen, Physis, die im Boxplay stark sind, Allrounder." Diese seien dann eine gute Ergänzung zu den Schlüsselspielern aus der NHL oder das Zürcher Powerduo um Sven Andrighetto und Denis Malgin. Der Entscheid sei deswegen wohl eher für die Gesamtchemie als gegen Moy. Zudem hat Schwarz auch schon bessere Saisons vom 30-Jährigen gesehen.

So oder so, eine Infragestellung des Aufgebots von Patrick Fischer bringt nichts mehr. Dies sieht auch Alex Chatelain so, der denkt, dass Fischer keine längerfristigen Gedanken mehr machen musste, "sondern jetzt einfach jenes Team aufgeboten hat, das für ihn aktuell das beste ist". Für SRF-Experte Marc Reichert sei die Konkurrenz für die Rolle, die Moy einnehmen müsste, schlichtweg zu gross.