Nur zwei der letzten zehn Spiele hat Ingolstadt verloren. Eins davon: das Hinspiel im CHL-Viertelfinale gegen Frölunda Göteborg. Da musste der formstarke ERC mit 1:3 die Segel streichen und hat nun eine Mammutaufgabe vor der Brust: Ein Sieg mit mindestens zwei Toren Unterschied muss beim Rekordsieger der Champions Hockey League her.
"Wir müssen die neutrale Zone gewinnen, dann haben wir eine Chance", meinte ERC-Akteur Daniel Pietta vor dem Duell mit dem schwedischen Spitzenklub. "Wenn wir aggressiv sind, können wir Scheibengewinne erzwingen. Schafft man das gegen diese starken Mannschaften nicht, läuft man schnell nur hinterher."
Das will Pietta nicht mit den Panthern, wenngleich auch Frölunda zuletzt bärenstark auftrat und die letzten sieben Spiele siegreich beendete. Das Team aus Göteborg führt die heimische Liga bei einem Spiel weniger mit elf Punkten Vorsprung an und kann sich auf eine starke defensive verlassen. In 25 Ligapartien kassierte Frölunda erst 35 Gegentreffer, 1,4 Gegentreffer pro Spiel.
200 Fans unterstützen den ERC
Kein Wunder also, dass ERC-Kapitän Morgan Ellis erst einmal hinten sicher stehen will, um im Spiel zu bleiben: "Unser Fokus muss darauf liegen, defensiv gut zu spielen, dann kommt auch die Offensive von allein. Wir müssen einfach unser Spiel spielen."
Unterstützt wird der DEL-Spitzenreiter von rund 200 mitgereisten Fans, wie der Verein mitteilte.