“Ich habe den Jungs gratuliert, dass sie in dieser Mannschaft sind. Das ist keine Selbstverständlichkeit", erklärt Fischer an der Pressekonferenz vor der ersten Partie der SWISS Ice Hockey Games gegen Schweden. Denn es ist klar, die Olympischen Winterspiele sind ein Faktor, den man nicht einfach so beiseitelegen kann. "Jeder Spieler hat noch einmal die Chance, sich zu beweisen", so der Nati-Coach, der weiss, dass es auf mentaler Ebene keine einfache Aufgabe für die Spieler ist.
Fischer führt noch Einzelgespräche
Am Tag vor der Partie gegen Schweden wird Patrick Fischer mit jedem Spieler noch ein Einzelgespräch führen. Dabei geht es darum, "alle Fragen zu klären, vor allem im taktischen Bereich." Zudem werde der Nati-Coach jedem Spieler klar sagen, was von ihm erwartet werde.
Sven Andrighetto weiss, auf dem Spiel steht: "Uns ist bewusst, dass die Selektion bevorsteht." Für ihn ist wichtig, dass Spielsituationen nicht nur im Training umgesetzt werden können, sondern auch im Spiel und das auf internationaler Ebene. Für Fischer ist wichtig, dass die Spieler in einen Flow kommen. Der Nati-Coach war im November mit der Mannschaftsleistung nicht zufrieden. "Die Qualität und Intensität war bei den ersten beiden Trainings besser", sagt er über die Einheiten vor den SWISS Ice Hockey Games. Zudem erklärt Fischer, dass für ihn bereits ein Grossteil des Olympiakaders steht. Dabei spricht der 50-Jährige von 75 bis 80 Prozent. Lachend fügt er an, dass bei den 100 Prozent der Coaches feststehen würde.