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Gleich mehrere Mannschaften dürfen auf den Titel schielen

kicker

HC Ajoie: Den Abstieg vermeiden

Seit dem Aufstieg versucht es der HC Ajoie, die Lücke zu den anderen National-League-Vereinen zu schliessen. Das ist den Jurassiern noch immer nicht gelungen. Der HCA ist Stammgast auf Platz 14 und auch diese Saison wird Ajoie als Schlusslicht beenden, wenn nicht noch plötzlich eine Siegesserie gestartet wird. Zum Jahreswechsel fehlen dem HC Ajoie zehn Zähler auf den Zweitletzten. So gibt es ein grosses Ziel, das sich die Verantwortlichen für das neue Jahr setzen können: Der Abstieg soll vermieden werden. Das wird entweder über die Playouts oder über die Ligaqualifikation sportlich möglich sein.

HC Ambri-Piotta: Klare Vereinsstrukturen schaffen

Nach einem verkorksten Start kam es in der Leventina zum Knall. Trainer, Sportchef und der Präsident schmissen hin, beziehungsweise stellten ihr Amt zur Verfügung. Jetzt sind die Positionen zumindest ad interim bis zum Ende der Saison besetzt. Sportlich sind vom HC Ambri-Piotta in dieser Saison keine Wunder zu erwarten, so ist es für die Zukunft des Vereins viel zentraler, dass sich der HCAP zukunftssicher aufstellt.

SC Bern: Dem grossen Desaster aus dem Weg gehen

Der Abstieg ist undenkbar. Das grosse Desaster wäre für den SC Bern aber auch schon der Gang in die Playouts. Das muss vermieden werden. Angesichts der Ressourcen und Möglichkeiten des Vereins wäre bereits das Verpassen der Top Ten eine negative Sensation, aber diese scheint durchaus im Bereich des Möglichen. Daher bleiben wir beim Neujahrsvorsatz des SCB nach den zahlreichen Rückschlägen bescheiden. Die Saison soll einfach ins Ziel gebracht werden, ohne dass im April noch plötzlich das grosse Zittern beginnt.

EHC Biel: Sich irgendwie in die Playoffs bugsieren

Seit dem Playoff-Finale 2023 läuft bei den Seeländern nicht mehr viel zusammen. Der EHC Biel befindet sich noch immer in einer Umbruchphase. In der Tabelle kämpfen die Bieler mit Ambri, Bern, Kloten und Langnau um die zwei letzten Plätze in den Play-Ins. Da bietet sich dem EHC Biel dann die Möglichkeit, in die Playoffs zu kommen. Das muss der Neujahrsvorsatz der Seeländer sein, auch wenn es ein beschwerlicher Weg wird.

EHC Kloten: "Best of the Rest" werden

Die besten acht Mannschaften haben sich vom Rest der Liga abgesetzt. Zum Rest der Liga gehört auch der EHC Kloten. Die Flughafenstädter liegen mit drei Punkten Rückstand auf die SCL Tigers auf Platz neun. In der letzten Spielzeit hat Kloten als Aufsteiger sogleich in den Playoffs gespielt. Eine Wiederholung dessen wäre eine unglaubliche Leistung. So ist es eher ein realistisches Ziel, die Kellermeisterschaft für sich zu entscheiden. Damit würde Kloten die Post-Season als Neunter in Angriff nehmen.

SCL Tigers: In Ruhe weiter arbeiten

Seit 2022 coacht Thierry Paterlini die SCL Tigers. Die Emmentaler glänzen in den letzten Jahren mit Konstanz, die den Verein auch vorangebracht hat. Das soll auch das Ziel im nächsten Jahr sein. Obschon der Abgang von Dario Rohrbach bevorsteht, verstehen es die Tigers, solche Abgänge zu kompensieren. Aus dieser immer wiederkehrenden Aufgabe wird ein Verein der Grösse der Tigers nicht herauskommen. Nur wenn man auf dem Transfermarkt kreativ bleibt, können sich die Emmentaler auch im neuen Jahr weiterentwickeln.

ZSC Lions: Die PS aufs Eis bringen

Nach zwei Meistertiteln in Serie tun sich die Zürcher in dieser Spielzeit noch etwas schwer. Dabei ist völlig klar: Die Mannschaft hat das Potenzial zum Hattrick. Damit die ZSC Lions um den Titel mitspielen können, müssen die Löwen ihre PS aufs Eis bringen. Die Zürcher haben die besten Schweizer der Liga im eigenen Team, die von starken Importspielern flankiert werden. Damit bringen die Lions alles mit. Auch wenn sie derzeit nur auf Platz sieben stehen, wird niemand die Zürcher abschreiben.

EV Zug: Weiter auf die Jungen bauen

Aufgrund zahlreicher verletzter Spieler musste der EV Zug in dieser Saison zahlreiche junge Spieler einsetzen. Diese erhielten mehr Eiszeit, als wohl eingeplant war. Während das sportlich kurzfristig die Saison für den EV Zug erschwert, ist das ein Segen für die Entwicklung der Talente. Es darf daher ein Neujahrsvorsatz der Zuger sein, weiter auf die jungen Kräfte zu setzen. Langfristig dürfte sich das auszahlen.

SCRJ Lakers: Aus dem guten Start in die Saison Kapital schlagen

Zu Beginn der Saison reihten die Rosenstädter Sieg an Sieg. Dieser Höhenflug wurde in den letzten Wochen und Monaten ausgebremst. Dennoch liegen die Ostschweizer noch an sechster Stelle, das ist deutlich über dem angestrebten Saisonziel (eine Top-Ten-Platzierung). Der Neujahrsvorsatz der Rosenstädter darf es nun sein, Kapital aus dem Saisonstart zu schlagen. Beenden die Rapperswiler die Saison in den Top-Acht, wird es einfacher, sich für die Playoffs zu qualifizieren. Angesichts der Tabellensituation ist eine Platzierung unter den ersten Acht in der Pre-Season ein realistischer Neujahrsvorsatz.

Geneve-Servette HC: Mit Konstanz zum Erfolg

An guten Tagen rockt der GSHC. An schlechten Tagen haben die Genfer aber auch schon rekordverdächtige Pleiten kassiert. Trotz dieser Inkonstanz ist Genf auf Playoff-Kurs und damit so gut unterwegs wie seit der Meistersaison nicht mehr. Mit konstanteren Leistungen ist für den GSHC in dieser Saison wieder viel möglich. Da dürfte es den Grenats auch zugutekommen, dass in dieser Spielzeit die Doppelbelastung mit der Champions Hockey League weggefallen ist. Diese zusätzlichen Körner können jetzt in der Liga gewinnbringend eingesetzt werden.

HC Lugano: Mit der neugewonnenen Form in den Playoffs angreifen

Der Start in die Saison verlief mehr als nur holprig im Südtessin. Kontinuierlich haben sich die Bianconeri in den letzten Wochen aber in der Tabelle empor gekämpft. In den letzten 25 Partien war der HC Lugano die beste Mannschaft der gesamten Liga. Mit dieser neugewonnenen Form ist auch in den Playoffs viel möglich. Es ist dem HC Lugano daher durchaus zuzutrauen, erstmals seit der Playoff-Final Teilnahme 2018 wieder eine ernsthafte Rolle in der National League einzunehmen. Das muss der Vorsatz der Mannschaft sein.

Lausanne HC: Endlich einmal den letzten Schritt gehen

Zweimal standen die Lausanner in den letzten zwei Jahren im Playoff-Finale. Zweimal ist der LHC an den ZSC Lions gescheitert. Ein anderes Ziel als der Meistertitel wäre damit Heuchelei. Lausanne investiert seit Jahren viel Geld und allmählich stellt sich der sportliche Erfolg auch ein. Nun muss einfach noch der letzte und natürlich auch schwierigste Schritt gegangen werden. Im Fall von Lausanne ist es aber durchaus keine Träumerei, sondern ein realistischer Vorsatz für das Jahr 2026.

HC Fribourg-Gotteron: Sich und Sprunger den Titel schenken

Seine ganze Karriere hat Julien Sprunger beim HC Fribourg-Gotteron verbracht. Zum Saisonende tritt der 39-Jährige zurück. Zum Abschied würde er sich am liebsten selbst mit einem Schweizer Meistertitel beschenken. Dieser fehlt ihm, wie dem Verein auch, noch im Palmarès. Dieser kleine Makel einer herausragenden Karriere soll noch ausgemerzt werden. Fribourg ist mit dem aktuellen Kader der grosse Wurf durchaus zuzutrauen.

HC Davos: Die herausragende Form des Saisonstarts wieder finden

In den ersten 19 Spielen der Saison siegten die Bündner 18 Mal. Das war absolut meisterlich, nur wird niemand bereits in den Monaten September und Oktober Meister. Seither haben sich die Siege und Niederlagen bei den Davosern munter abgewechselt. Acht Siege und Niederlagen haben die Davoser nach dem herausragenden Start gesammelt. Das reicht immer noch aus, um den Platz ganz oben zu verteidigen. Soll aber in den Playoffs viel gerissen werden, muss die Form und das Spielglück vom Beginn der Saison wieder gefunden werden.