Der HC Davos setzte sich nach einem spannenden Spiel gegen den SC Bern in der Verlängerung mit 3:2 durch. Früh legte Filip Zadina den Grundstein für den Erfolg der Gäste, als er bereits in der 3. Minute Sandro Zurkirchen bezwang. Im zweiten Drittel konnten die Davoser durch einen Treffer von Tino Kessler sogar mit 2:0 davonziehen.
Im dritten Drittel sorgten Simon Kindschi mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 und Marco Lehmann mit dem Ausgleich zum 2:2 für einen Doppelschlag der Berner. Das Momentum lag klar bei den Mutzen, doch in der Verlängerung erzielte Klas Dahlbeck schliesslich den entscheidenden Treffer zum 3:2 für die Bündner, nachdem beide Teams zuvor mehrere Chancen ungenutzt gelassen hatten. Der Sieg des HC Davos kam jedoch nicht ohne Opfer: Simon Ryfors musste nach einem harten Check von Aleksandr Iakovenko in die Kabine verschwinden.
In einer dramatischen Partie setzte sich der HC Fribourg-Gotteron nach Verlängerung mit 6:5 gegen Ambri-Piotta durch. Früh gingen die Gäste durch Julien Sprunger in Führung, gefolgt von Attilio Biasca zum 0:2. Ambri antwortete schnell: Daniele Grassi und Chris Tierney brachten die Leventiner binnen weniger Minuten wieder auf 2:2. Danach entwickelte sich ein wildes Hin und Her mit zahlreichen Führungswechseln: Diego Kostner, Dominic Zwerger und Tierney sorgten für die Tore auf Seiten von Ambri, während Fribourg durch Sprunger, Attilio Biasca, Yannick Rathgeb und Jan Dorthe immer wieder konterte.
In der Schlussphase erzielte Yannick Rathgeb das 5:5, sodass es in die Verlängerung ging. Dort behielt Fribourg die Nerven: Michal Kapla erzielte in der 64. Minute den entscheidenden Treffer und sicherte den Drachen den Sieg in einem spektakulären Spiel.
Der EHC Kloten startete stark gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers: Bereits in der 10. Minute erzielte Reto Schäppi das 1:0, gefolgt von Axel Simic und Max Lindroth, die das Powerplay für Kloten nutzten und die Führung bis zur ersten Pause auf 3:0 ausbauten. Die Lakers zeigten im zweiten Drittel eine deutliche Reaktion: Gian-Marco Wetter traf nur 15 Sekunden nach Wiederbeginn zum 3:1. Trotz mehrerer Chancen, insbesondere im Powerplay, gelang den Lakers kein weiterer Treffer.
Im Schlussdrittel machte Kloten den Sack zu: Robert Leino erhöhte auf 4:1. Zwar verkürzte Nico Dünner noch auf 4:2, doch Petteri Puhakka erzielte in der 60. Minute den Empty-Netter zum 5:2-Endstand. Kloten brachte die Führung souverän über die Zeit, während die Lakers vergeblich um ein Comeback kämpften. Die Lakers warten damit weiterhin seit 2022 auf einen Erfolg in Kloten.