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HCD und SCB mit Nerven aus Stahl, während die Zürcher Clubs enttäuschen

kicker

HC Lugano - 13:39 Minuten

Die Luganesi sind nicht gerade die grössten Fans von Verlängerungen und versuchen diese, wann immer möglich, zu vermeiden. Viermal musste der HC Lugano in dieser Saison in die Extrazeit und die Bilanz ist eher bescheiden. Nur einmal konnten die Mannen von Tomas Mitell als Sieger vom Eis gehen, und das noch gegen den EHC Kloten, der in der Overtime selbst eine schwache Statistik aufweist. Die anderen drei Duelle gingen zweimal im Penaltyschiessen und einmal in Overtime verloren.

HC Ambri-Piotta - 14:52 Minuten

Die Leventiner mussten in dieser Saison erst dreimal nach dem dritten Drittel nochmals aufs Eis, Belohnung dafür gab es allerdings nur einmal. Besonders bitter verlief die Niederlage gegen den ZSC in der Overtime, als man acht Sekunden vor Schluss noch den entscheidenden Treffer kassierte. Die beiden anderen Partien gingen gegen den EHC Biel-Bienne beide Male ins Penaltyschiessen. Spannung ist also garantiert, wenn die beiden Teams erneut aufeinandertreffen. Während das erste Duell noch an die Seeländer ging, sicherten sich die Biancoblu erst kürzlich die Revanche.

Lausanne HC - 16:28 Minuten

Nur viermal musste der LHC bisher in die Verlängerung und die Waadtländer wussten dabei zu überzeugen. Zweimal gingen die Spiele in der Overtime an Lausanne, zweimal im Penaltyschiessen. Ein Grund dafür könnte die starken Qualitäten der Schlüsselspieler sein, die Westschweizer verfügen schliesslich über einige der besten Importspieler der Liga.

Geneve-Servette HC - 17:09 Minuten

Der GSHC geriet diese Saison bereits fünfmal in die Verlängerung und auffällig ist, dass es oft gegen die gleichen Gegner ging. Zweimal gegen den SC Bern und zweimal gegen den HC Davos, gegen beide Teams halten die Grenats eine ausgeglichene Bilanz. Die Genfer gewannen jeweils einmal gegen beide Teams in der Overtime, die übrigen Duelle gingen im Penaltyschiessen verloren. Einmal war der EHC Kloten Gegner in der Overtime, dabei blieb der Geneve-Servette HC souverän und sicherte sich im Penaltyschiessen den Zusatzpunkt.

HC Ajoie - 17:11 Minuten

In dieser Saison standen die Jurassier bereits fünfmal nach der Sirene des dritten Drittels weiter auf dem Eis, besonders in der Overtime hat sich der Erfolg bisher nicht einstellen wollen. Kein einziges Mal konnte der HC Ajoie in der Verlängerung bereits den Sieg erringen, dreimal gingen die Spiele besonders bitter verloren. Im Penaltyschiessen zeigen die Jurassier dagegen ihre Stärke: Zweimal erreichten sie nach der Overtime das Shootout und konnten beide Male gewinnen. Erst kürzlich sicherten sie sich sogar einen im Penaltyschiessen klaren Sieg gegen den EV Zug.

SC Bern - 19:42 Minuten

Die Mutzen lieferten sich in dieser Saison bereits fünf Spiele, die in die Extrazeit gingen und meistens hatte das Team von Heinz Ehlers das bessere Ende für sich. Einzig gegen die Grenats mussten die Berner die Overtime als Verlierer verlassen. Drei dieser fünf Partien endeten im Penaltyschiessen, und dort liegt offenbar Berns Stärke: Alle drei Shootouts wurden gewonnen, und das gegen Teams, die technisch exzellent besetzt sind.

EHC Kloten - 22:17 Minuten

Die Flughafenstädter haben in dieser Saison bereits stolze 22:17 Minuten Extrazeit gesammelt, doch Spezialist für Overtime oder Penaltyschiessen sind sie dadurch noch lange nicht. Von den insgesamt sechs Spielen, die in die Verlängerung gingen, konnte Kloten nur eines gewinnen, und das war das erste Duell gegen das Schlusslicht HC Ajoie. Nervenstärke scheint zu fehlen, denn von den vier Partien, die ins Penaltyschiessen gingen, entschied das Team von Lauri Marjamäki kein einziges für sich.

SC Rapperswil-Jona Lakers -25:18 Minuten

Zu Beginn der Saison hielten die Rosenstädter die Extrazeit noch weitgehend fern, doch mittlerweile landen die Lakers immer öfter in der Verlängerung. Sechsmal ging es nach der dritten Sirene erneut aufs Eis, die Bilanz ist ausgeglichen: Drei Siege stehen drei Niederlagen gegenüber. Besonders die Duelle zwischen den Lakers und dem HC Davos versprechen spannende Momente. Von den sechs Overtimes endeten vier im Penaltyschiessen, und dort glänzte Goalie Nyffeler bisher besonders: Zweimal stand er im Tor und liess keine einzige Scheibe passieren.

SCL Tigers - 25:27 Minuten

Bei den Tigers gehört die Verlängerung inzwischen fast zum Alltag. Sechs Partien konnten die Langnauer nach 60 Minuten nicht entscheiden, und in diesen Spielen geht es stets wie eine Achterbahn der Gefühle zu und her. Von den sechs Verlängerungen konnte das Team von Thierry Paterlini die Hälfte gewinnen. Auffällig ist zudem, dass die Overtime bei den Tigers oft sehr lang dauert, kein Wunder also, dass dreimal gar ein Penaltyschiessen nötig gewesen ist. Dort gelang jedoch bisher nur ein Sieg.

HC Davos - 25:29 Minuten

Bei den Bündnern blieb es in dieser Saison bereits sechsmal nach 60 Minuten unentschieden. Auffällig ist, dass das Team von Josh Holden gleich viermal ins Penaltyschiessen musste und dort überzeugten die Davoser: Von diesen vier Shootouts ging nur eines gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers verloren. Verantwortlich dafür sind die technischen Spezialisten im Kader des HCD. In der Overtime zeigt sich eine ausgeglichene Bilanz: Zwei Partien wurden in der Verlängerung entschieden, jeweils einmal als Gewinner und einmal als Verlierer.

ZSC Lions - 26:31 Minuten

Die ZSC Lions haben in dieser Saison bereits eine beachtliche Anzahl an Extrazeit gesammelt, sieben Partien gingen in die Overtime. Angesichts des starken Kaders hätte das Team von Marco Bayer eigentlich mehr Duelle für sich entscheiden müssen, doch bislang gelang nur ein Sieg nach der dritten Sirene. Fairerweise muss man jedoch sagen, dass die meisten Verlängerungen gegen extrem starke Gegner stattfanden. In den drei bisherigen Penaltyschiessen fehlte noch die nötige Nervenstärke, kein Shootout konnte bisher gewonnen werden.

EV Zug - 27:27 Minuten

Der EV Zug musste in dieser Saison bereits sechs Partien in die Verlängerung schicken, und meist brachten auch diese keine Entscheidung. Nur zwei Spiele endeten vor dem Penaltyschiessen, von denen die Zentralschweizer lediglich eines für sich entscheiden konnten. Im Shootout sieht die Bilanz trotz technisch starker Spieler im Kader ebenfalls ausbaufähig aus: Nur ein Penaltyschiessen konnte gewonnen werden.

HC Fribourg-Gotteron - 34:22 Minuten

Der HCFG hat in dieser Saison bereits eine beeindruckende Anzahl an Overtimes bestritten, insgesamt acht Partien, von denen die Drachen sechs gewinnen konnten. Besonders im Penaltyschiessen zeigt Gotteron seine Stärke: Von den acht Verlängerungen endeten sechs im Shootout, und vier davon entschieden die Drachen für sich. Die beiden Spiele, die bereits in der Overtime entschieden wurden, gewann das Team von Roger Rönnberg ebenfalls souverän.

EHC Biel-Bienne - 39:18 Minuten

Mit einem beeindruckenden Vorsprung führt der EHCB diese Liste an. Die Seeländer mussten bereits neunmal in die Extrazeit, und die Bieler haben sich als echte Experten in puncto Nervenstärke etabliert. Sechsmal gingen sie nach der Verlängerung als Gewinner vom Eis. Besonders mit dem HC Ajoie scheinen die Bieler ihre Lieblingsgegner für solche Situationen gefunden zu haben: Beide bisherigen Overtime-Duelle konnten sie für sich entscheiden. Von den insgesamt neun Verlängerungen endeten sechs im Penaltyschiessen, und dort überzeugt das Team von Martin Filander ebenfalls, vier Shootouts gingen bisher an Biel.