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Jüngster Cheftrainer im Schweizer Eishockey will nach Lugano Rauswurf neu durchstarten

kicker

Beim HC Visp amtet der jüngste Cheftrainer im Schweizer Profihockey: Luca Gianinazzi. Wie Slapshot berichtet, versucht der 32-Jährige beim Swiss-League-Team im Wallis seine Ideen zu verwirklichen.

Gianinazzi kommt vom HC Lugano, wo er im Januar 2025 entlassen wurde. Trotz anfänglicher Geduld der Vereinsführung griffen nach 36 Runden und Platz 13 die üblichen Mechanismen. Die Trennung war für Gianinazzi schmerzhaft, da Lugano seine Heimat ist.

Er erinnert sich an die Worte des ehemaligen Lugano-Trainers Greg Ireland (heute HC Ajoie): "Ein richtiger Coach wirst du erst mit der ersten Entlassung." In Visp sieht Gianinazzi eine neue Chance: "Der Meister wollte mich, das ist doch eine Ehre. Und die Jungs wollen sich verbessern, sie sind sehr offen für neue Impulse."

Gianinazzi verwirklicht seine Ideen in Visp

Seine Karriere begann Gianinazzi als Spieler. Nach nur vier NL-Einsätzen für Lugano spielte er in unteren Ligen und arbeitete nebenbei als Personal Trainer. Nun ist er in seiner neunten Saison als Coach tätig. In Visp findet er ein ruhigeres Umfeld vor als in Lugano. Zu seinen Zukunftsplänen sagt er: "Es ist praktisch unmöglich, eine Karriere als Trainer zu planen. Heute bin ich stolz, Visp trainieren zu dürfen." Sein Zweijahresvertrag gibt ihm Zeit, seine Ideen umzusetzen und sich als Trainer weiterzuentwickeln.