Denn wer die Spiele in dieser Saison bislang verfolgt hat, weiss: Sowohl die ZSC Lions als auch der SC Bern warten noch auf den ersten Sieg gegen den heutigen Gegner.
Der SCB startet mit perfektem Schlussspurt ins neue Jahr
Nach einem torlosen ersten Drittel konnte der HC Ajoie bis zur 36. Minute mit 2:0 in Führung gehen. Christophe Cavalleri und Jonathan Hazen hatten getroffen. Der SC Bern schöpfte aber kurz vor der zweiten Pause noch etwas Hoffnung, da Alain Graf das Team mit seinem sechsten Saisontor zurück ins Spiel brachte. Im Schlussabschnitt verkam das Spiel zur Zitterpartie. Die Berner drückten, hatten das Glück aber lange nicht auf ihren Stöcken. In der 51. Minute war es schliesslich Waltteri Merelä, der den umjubelten Ausgleich erzielte. Zweieinhalb Minuten vor Ende des Spiels ging Victor Ejdsell auf der rechten Seite vergessen und schoss den SCB gar in Führung. Ramon Untersander machte den Schlussspurt mit dem Treffer ins verlassene Tor der Jurassier perfekt. Jerry Turkulainen brachte den HCA zwar noch einmal heran, zum Ausgleich reichte es allerdings nicht und so holte sich der SCB erstmals in dieser Saison drei Zähler gegen den HCA. Es sind drei Punkte, welche das Team von Heinz Ehlers auf den zehnten Tabellenplatz bringen.
Zürcher Fluch gegen den GSHC hält auch 2026 an
In dieser Saison sind die ZSC Lions und der Geneve-Servette HC bislang zweimal aufeinander getroffen. Die Grenats setzten sich jeweils durch und holten sich alle drei Zähler. Zu Beginn des Jahres 2026 wollten die Zürcher das natürlich ändern, doch nach vier Minuten lag das Team von Marco Bayer in Les Vernets bereits mit 0:1 zurück. Jimmy Vesey hatte die Genfer in Führung gebracht. Kurz vor der ersten Pause erhöhte Josh Jooris auf 2:0. Rudolfs Balcers und Nicolas Baechler brachten die Lions aber noch vor Spielhälfte in die Partie zurück. Die Freude über den Ausgleich hielt rund fünf Minuten an, bis Simon Le Coultre den GSHC wieder in Führung schoss. Diese Führung gaben die Genfer nicht mehr her. Sakari Manninen erhöhte im dritten Drittel auf 4:2. Den Lions gelang zwar noch der Anschlusstreffer durch Willy Riedi, doch Jesse Puljujärvi versenkte die Scheibe im verlassenen Zürcher Tor zum 5:3-Sieg der Grenats.
Damit kann der GSHC auf den fünften Platz vorstossen und den Lions bis auf vier Punkte davonziehen. Hinzu kommt, dass die Grenats den "Zusatzpunkt" im Sack haben, falls die beiden Teams am Ende dieselbe Punktzahl aufweisen sollten, da sie in der Regular Season in den Direktbegegnungen erfolgreicher gewesen sind.