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Playoff-Heimvorteil in Gefahr: EVZ und ZSC müssen nun liefern

kicker

Für unser Rechenspiel haben wir seit der Einführung der Pre-Playoffs in der Saison 2022/23 den Durchschnitt der Punktzahlen für verschiedene Platzierungen berechnet: den Quali-Sieger, den Viertplatzierten, den Sechstplatzierten, den Zehntplatzierten und den zwölfplazierten.

Qualisieger - durchschnittliche Punktzahl: 102

Bereits seit einiger Zeit ist klar, dass der Quali-Sieg in dieser Saison nur über Davos führen kann. Der Rekordmeister liefert bislang eine herausragende Qualifikation ab. Hält die Mannschaft von Josh Holden den bisherigen Punkteschnitt von 2,22, würde sie am Ende der Qualifikation auf beeindruckende 115 Punkte kommen. Den bisherigen Rekord für die meisten Punkte in einer Regular-Season hält der EV Zug mit 119 Zählern - diese Marke könnte also theoretisch noch von den herausragenden Davosern geknackt werden. Auch die bisher vom Qualifikationssieger in den vergangenen drei Saisons durchschnittlich erzielten 102 Punkte würde Davos damit deutlich übertreffen.

Platz vier - durchschnittliche Punktzahl: 88

Der vierte Platz berechtigt zum Heimrecht in den Playoff-Viertelfinals und hat daher eine gewisse Bedeutung. Sowohl der EVZ als auch der ZSC sind mit der klaren Absicht in die Saison gestartet, um den Quali-Sieg mitzuspielen. Dieser ist mittlerweile ausser Reichweite, sodass der vierte Platz als Ziel angestrebt werden muss. Ein Blick auf die vergangenen Saisons zeigt, dass sowohl der EVZ als auch der ZSC noch kräftig aufholen müssten, um diesen Platz zu erreichen. Bei Beibehaltung des aktuellen Punkteschnitts würden der "Zett" die Quali mit 82 Punkte und der EVZ 84 Punkte beenden - was wohl zu wenig sein dürfte.

Platz sechs - durchschnittliche Punktzahl: 83

Die Lakers spielten ein sensationelles erstes Drittel der Meisterschaft. Nach dem 17. Spieltag hatten die St.Galler 39 Punkte auf dem Konto, was einem Schnitt von mehr als zwei Punkten pro Spiel entspricht. Doch dann kam der Einbruch: In den folgenden 15 Spielen holten die Lakers lediglich 13 Punkte, und plötzlich müssen sie um die direkte Qualifikation für die Playoffs zittern. Klar ist nun: Das Team von Coach Johan Lundskog muss kräftig aufdrehen. Rund 31 Punkte aus den verbleibenden 20 Spielen sind in etwa notwendig, schaut man auf die vergangenen Saison, um nicht doch noch von einem direkten Playoff-Platz zu rutschen.

Platz zehn - durchschnittliche Punktzahl: 73

Der Kampf um die Qualifikation für die Play-Ins ist einmal mehr hart umkämpft. Im vergangenen Jahr trennten den zwölftplatzierten, Geneve-Servette HC, lediglich zwei Punkte vom zehntplatzierten Ambri-Piotta. Auch in dieser Saison dürfte es ähnlich spannend zugehen. Der auf dem zweitletzten Platz stehende EHC Kloten liegt, bei einem Spiel weniger auf dem Konto, nur fünf Punkte hinter den auf dem neunten Platz stehenden SCL Tigers. Auch der SC Bern mischt im Kampf um die Play-Ins kräftig mit. In den vergangenen drei Saisons reichten im Durchschnitt 73 Punkte, um sich einen Platz in den Play-Ins zu sichern. Die Teams auf den Rängen 9 bis 13 liegen mit ihrem aktuellen Punkteschnitt jedoch deutlich hinter diesem Wert zurück und müssen sich deshalb kräftig anstrengen, um diese Marke noch zu erreichen.

Platz 12 - durchschnittliche Punktzahl: 67

Seit dem Aufstieg des HC Ajoie ist eigentlich klar, wer den letzten Platz in der Regular Season belegen wird. Die Jurassier bereiten sich während der Liga-Qualifikation vor allem auf die Liga-Qualifikation vor. Ihre bislang erfolgreichste Saison war 2022/23, doch selbst damals reichte es mit 48 Punkten nur für den letzten Rang. Auch in dieser Spielzeit liegen sie mit 26 Punkten am Tabellenende, weit entfernt von Platz 12.

In den vergangenen Saisons lag die durchschnittlich erforderliche Punktzahl für den zwölften Tabellenrang bei 67 Punkten. Um diese Marke in den verbleibenden 21 Spielen noch zu erreichen, müsste das Team von Greg Ireland 43 Punkte holen - das entspricht einem Schnitt von rund zwei Punkten pro Spiel. Zum Vergleich: Der aktuelle Punkteschnitt liegt bei nur 0,77 Punkten pro Spiel. Das Aufholen wird also erneut zur "Mission Impossible".